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Gedanke

von Hıdır Eren Çelik

Eure Geschichte
ist unsere geworden,

unsere wird
ihre werden.

Nun werden wir gemeinsam die Zukunft schreiben.

(Hier veröffentlicht am 18.11.2011)


DIE ALLERNEUSTEN BEITRÄGE

in der deutschsprachigen Rubrik finden sie auf dieser Seite.

Viele ältere Beiträge finden Sie in den einzelnen Rubriken über die Themenspalte links.

Celtic Folk Rock von der Sieg

Irish Stew & Bon(n) Roses (Foto © Schmiedel).

Irish Stew am 16.10.2010 in der Harmonie in Bonn-Endenich

Konzertrezension von Michael A. Schmiedel

 

Irish Stew ist nicht nur ein Eintopf mit Schafsfleisch, sondern auch der Name einer Celtic Folk Rock Band aus Windeck-Herchen an der Sieg. Im Jahr 2000 hatten sie ihr erstes Konzert im Rahmen des Bonner Folktreffes, bei dem ich ein paar Jahre lang die Ansagen machte. Frontsänger Günter Koch, damals auch Mitbegründer von Till Nine, ist mittlerweile der einzige reine Amateurmusiker bei Irish Stew und ist hauptberuflich Pilot bei der Luftwaffe.

Dazu passte sehr gut das erste Lied dieses Abends nach einem Schlagzeugintro von Ingo Meyer: ...mehr.

(Hier veröffentlicht am 17.2.2012.)


Deutscher Barock trifft auf Irische Tradition

The Reel Bach Consort (Foto © Schmiedel).

The Reel Bach Consort am 3.10.2010 in der evangelischen Erlöserkirche in Bad Honnef

Konzertrezension von Michael A. Schmiedel

 

Statt Folk im Feuerschlösschen war es diesmal Folk in der Kirche, und zwar in der weißen evangelischen Erlöserkirche in Bad Honnef. Und eigentlich war es auch kein Folk, sondern alte Musik aus dem 17. und 18. Jahrhundert und traditionelle Musik. Aufmerksame Leserinnen und Leser meiner Rezensionen werden sich erinnern, dass das Reel Bach Consort die Musik von ...mehr

(Hier veröffentlicht am 15.2.2012).

 


Eine bitterböse Polemik

Kölle Alaaf unterm Hakenkreuz

von Nadja Thelen-Khoder

Karneval zwischen Unterhaltung und Propaganda

Das NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln zeigt ab 18. November 2011 bis zum 4. März 2012 eine Ausstellung zu Schein und Wirklichkeit des Kölner Karnevals in der Zeit des Nationalsozialismus. (1)Eigentlich könnte ich mich mit dieser Information begnügen. Aber eben habe ich den interessanten Artikel von Frau Spenlen (2) gelesen. Besonders die Geschichte von den Waschfrauen hat mir sehr gefallen – aber ich habe mich auch wirklich sehr erschrocken. Wie ist es nur möglich, hier und heute einen Artikel über den Karneval in Deutschland zu schreiben und darin die Worte „Karneval entwickelt sich immer weiter“, „Juden“ und „Nazi-Zeit“ zu verwenden, ohne auf die fürchterlichen Karnevalssitzungen der Nazis und ihrer Mitläufer hinzuweisen? „Im 18. Jahrhundert erreichten die Juden ihre Integration durch die Teilnahme an Karnevalsgesellschaften“, lese ich – und was war 1933-45? Nichts? Gar nichts? Auch nicht in Köln, der „Hochburg des Karnevals“? Wieder einmal wird die dunkelste Seite der deutschen Geschichte einfach übersprungen.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 13.2.2012)


John Harwood Hick (20.01.1922 – 09.02.2012)

John Harwood Hick (Foto © Yujin Nagasawa).

Nachruf von Perry Schmidt-Leukel

 

Mit John Hick ist einer der einflussreichsten Religionsphilosophen der Gegenwart, dessen Werke in siebzehn Sprachen übersetzt wurden, verstorben. In einer weit verbreiteten Rede von 1996 bezeichnete Josef Ratzinger, damals noch Präfekt der römischen Glaubenskongregation, die Thesen Hicks als eine der größten Herausforderungen für die zeitgenössische Theologie.

Internationale Bekanntheit erlangte Hick zunächst durch seine Auseinandersetzung ...mehr

(Hier veröffentlicht am 12.2.2012.)


Jedem Jeck sing Pappnas - Der Endspurt für den rheinischen Karneval beginnt

© Lilo Kapp / pixelio.de

von Jeannette Spenlen

In diesen Tagen sind die Zeitungen gefüllt mit Berichten  über Karnevalssitzungen, Auftritte des Prinzenpaares oder Kölner Dreigestirns.  Die Vorbereitungen für die Endphase des Karnevals, die mit Weiberfastnacht am kommenden Donnerstag, 16. Februar 2012 beginnt, laufen auf Hochtouren. Manche Zugezogene sind über die „fünfte Jahreszeit“ im Rheinland erstaunt. Kostümierte Menschen tanzen auf der Straße, es wird getrunken und geschunkelt. Was bedeuten die tollen Karnevals- Tage, für die manche Rheinländerinnen und Rheinländer sogar Urlaub nehmen?Im Karneval dreht sich alles um Kamelle, Helau, Alaaf, Wäscheprinzessinnen, Karnevalsprinzen, Musik, Verkleidungen, Büttenreden, Straßenumzüge und Feiern. Im heutigen närrischen Treiben ist Brauchtum mit religiösem Gedankengut und mit der Parodie der Mächtigen verbunden. Der rheinische Karneval kennt neben Hexen vor allem Clowns als beliebte Verkleidung, denn Verrücktsein, Jeck-Sein, eine andere Person darstellen als im Alltag, spielt im Rheinland eine wichtige Rolle.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 8.2.2012)


Gelungene Aktion gegen Rechtsextremismus in Bonn

Quelle: www.breakthesilence.blogsport.de

Von Bartosz Bzowski

Wer in diesen Tagen durch die Bonner Innenstadt geht und aufmerksam auf das Stadtbild achtet, dem fällt auf, dass an vielen Straßenlaternen und Säulen Gedenkschilder hängen. Sie erinnern an die Opfer rechter Gewalt, die seit 1990 in Deutschland ums Leben gekommen sind.

Nach offiziellen Statistiken sind nur 47 Menschen als Todesopfer rechter Gewalt „anerkannt“ worden, doch in Wirklichkeit sind seit der Wiedervereinigung im Oktober 1990 insgesamt mindestens 182 Menschen von Rechtsradikalen getötet worden. Sehr oft waren die Täter Mitglieder rechtsextremistischer Parteien und Organisationen.

Die Aktivisten der Kampagne „Break-The-Silence“ brachten die Tafeln an, um die Gesellschaft auf die Problematik aufmerksam zu machen. Auch wenn davon auszugehen ist, dass die Schilder nicht lange hängen bleiben werden, immerhin wurden sie angebracht, und Passanten wurden auf sie aufmerksam. So ist von der Kampagne ein eindrucksvolles Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus gesetzt worden.

Mehr zur Kampagne gibt es unter: http://www.breakthesilence.blogsport.de

(Hier veröffentlicht am 3.2.2012)


Der EMA-Stellenmarkt – Jobs aus und für den Nahen Osten und Nordafrika

Die Euro-Mediterranean Association for Cooperation and Development e.V. ist ein Länderverein, der die interdisziplinäre Förderung der Beziehungen zwischen Deutschland und den Ländern Nordafrikas und des Nahen Ostens (EMA-Region) zum Ziel hat. Dabei setzen wir, neben diversen Veranstaltungen wie Delegationsreisen, Fachforen, oder der Zeitschrift Mediterranes, neuerdings auf einen Stellenmarkt.

Dieser ermöglicht Arbeitsuchenden gezielt Stellen mit Bezug zur EMA-Region zu finden. Unternehmen mit entsprechendem Bedarf, können wiederum schneller auf qualifizierte Fachkräfte mit ausdrücklichem Interesse an der Region aus der Berufs- und Ausbildungslandschaft der kompletten Region zugreifen.

Hier der Link zum EMA Stellenmark:

http://ema-hamburg.org/go/stellenmarkt

(Hier veröffentlicht am 31.1.2012)


30. Januar - Jahrestag der Machtergreifung Hitlers

Holocaust-Mahnmal; © D.Gast / pixelio.de

Vor 79 Jahren starb die erste deutsche Demokratie

Von Bartosz Bzowski

Es war der 30. Januar 1933, ein Montag wie heute auch. Seit fast drei Jahren hatte Deutschland keine Regierung mehr, die sich auf eine parlamentarische Mehrheit stützen konnte. Nachdem im März 1930 die Große Koalition unter Reichskanzler Hermann Müller (SPD) gescheitert war, begann die Ära der so genannten „Präsidialkabinette“. Heinrich Brüning, Franz von Papen und schließlich Kurt von Schleicher hießen die Reichskanzler, die auf der Basis der Notverordnungen des Reichspräsidenten regierten. Paul von Hindenburg, Reichspräsident seit 1925, wurde 1932 für die nächste siebenjährige Amtszeit wiedergewählt. Er war zwar demokratisch gewählt, aber er lehnte die Demokratie ab. Im tiefsten Herzen wünschte er sich das Kaiserreich zurück, was 1918 im Zuge der Novemberrevolution zu Ende ging. Es ging zu Ende, weil Wilhelm II. einen Krieg weiterführen wollte, der schon verloren war, und die Arbeiter und Soldaten sich dagegen auflehnten, weil sie endlich Frieden wollten. Hindenburg schuf die „Dolchstoßlegende“; ein unbesiegtes Heer wurde angeblich von der Heimat „erdolcht“, weil die Revolution ausbrach. Und wenige Jahre später wurde ausgerechnet er Reichspräsident…

...mehr

(Hier veröffentlicht am 30.1.2012)


EngagementBrücken

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Projekt „EngagementBrücken“ möchte die interkulturelle Freiwilligenarbeit fördern und lädt zu kostenlosen Fortbildungen und Veranstaltungen ein:

Mehr Informationen finden Sie im Anhang.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Mit freundlichen Grüßen

Gabi Klein

(Hier veröffentlicht am 30.1.2012)


„Verfolgte Stimmen – Poesie und Musik gegen die Finsternis“

Iris Berben und Ulrich Klan tragen Werke verfemter oder verb(r)annter Künstler vor

von Nadja Thelen-Khoder

In Kooperation mit der Armin T. Wegner-Gesellschaft in Wuppertal (www.armin-t-wegner.de) gedenkt die Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund in der Hiroshimastr. 12-16 in 10785 Berlin in diesem Jahr mit einer musikalischen Lesung der Opfer der Shoah. Unter dem Titel „Verfolgte Stimmen – Poesie und Musik gegen die Finsternis“ liest die Schauspielerin Iris Berben Texte von Selma-Meerbaum-Eisinger, Else Lasker-Schüler, Armin T. Wegner („Brief an Hitler“) und Itzhak Katzenelson.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 30.1.2012)


Null Toleranz der weiblichen Genitalverstümmelung!

© Astrid Haindl / pixelio.de

Der 6. Februar erinnert daran, dass junge Mädchen vor allem in Afrika  immer noch diese Menschenrechtsverletzung erleiden

Von Jeannette Spenlen

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter: Von der weiblichen Genitalverstümmelung (international FGM - Female genital mutilation genannt), sind vor allem junge Mädchen in Afrika betroffen. Die Vereinten Nationen erinnern jährlich am 6. Februar an diese Menschenrechtsverletzung und führen in afrikanischen Ländern Aufklärungs- Kampagnen durch. Denn die gefährliche Praktik gefährdet die körperliche und seelische Gesundheit dauerhaft.

Menschenrechtsgruppen weisen darauf hin, dass in Deutschland und Frankreich einige Mädchen aus afrikanischen Migrantenfamilien von dieser Menschenrechtsverletzung betroffen sind. Seit den 1980er Jahren haben afrikanische wissenschaftliche Forschergruppen und Aktive im Gesundheitsbereich auf die Risiken und Schäden der weiblichen Genitalverstümmelung hingewiesen.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 30.1.2012)


Zum 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz 1945

von Nadja Thelen-Khoder


Es ist so viel geschrieben worden, dass ich an dieser Stelle auf den Beginn eines Artikels von Jan Oltmanns auf http://www.tagesschau.de/ausland/meldung64472.html verweisen kann: „Als die Rote Armee am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager Auschwitz erreichte, muss sich den russischen Soldaten ein grauenhaftes Bild geboten haben:

Nur knapp 8000 Häftlinge in den drei Komplexen des größten deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers waren noch am Leben; die meisten von ihnen Elendsgestalten, die zu krank oder zu schwach für den Marsch in die Lager im Westen waren - fort von der näherrückenden Front. Ein Augenzeuge notiert: ‚Einige sitzen stur auf der Erde, nur auf Nahrungsmittel reagieren sie. Von Schmutz und Verwahrlosung kann man ihre Züge nicht erkennen. Es ist zu grauenhaft, man kann das nicht beschreiben. Und man kann nicht helfen’.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 27.1.2012)


Wer „die Deutschen“/ die deutsche Geschichte verstehen will, kommt an ihm nicht vorbei

Zum 300. Geburtstag Friedrichs II. am 24.1.2012

von Nadja Thelen-Khoder

„Friedrich II. ist kein Stoff für mich... Ich kann diesen Charakter nicht lieb gewinnen; er begeistert mich nicht genug, die Riesenarbeit der Idealisierung an ihm vorzunehmen“, sagte Friedrich Schiller 1791.Und Thomas Mann meinte 1914: „‚Der alte Fritz’ – ein schauerlicher Name, wenn man Sinn fürs Schauerliche hat; denn es ist wirklich im höchsten Grade schauerlich, wenn der Dämon populär wird und einen gemütlichen Namen erhält.“In diesen Tagen wurde und wird wieder viel über diesen Preußenkönig (1702-1786; König seit 1740) geschrieben. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 26.1.2012)


Erneut Skandal um Verfassungsschutz

Innenminister Friedrich setzt NPD und Linke gleich

Ein Kommentar von Bartosz Bzowski

27 Bundestagsabgeordnete der Linksfraktion werden vom Verfassungsschutz beobachtet. Diese Nachricht sorgte in den letzten Tagen für Aufsehen. Der Verfassungsschutz, war da nicht was?

10 Jahre lang konnte eine Neonazi-Mörderbande durchs Land ziehen und Menschen töten. Der Verfassungsschutz schaute dabei weg. Überlastung, schlechte Absprachen, Kompetenzschwierigkeiten – alles Mögliche wurde als Ausrede aufgeführt, warum es nicht gelungen ist, dem Treiben der Zwickauer Bande entgegen zu treten. Aber um frei gewählte Abgeordnete zu überwachen und gar zu bespitzeln – da gibt es auf einmal keine Schwierigkeiten.

Die Wahrheit ist: Der Verfassungsschutz ist auf dem rechten Auge blind, und das ist ein Skandal. Aber den Vogel endgültig abgeschossen hat Bundesinnenminister Hans Peter Friedrich (CSU).

...mehr

(Hier veröffentlicht am 25.1.2012)


Bau Deine Stadt

Bedarfsanalyse und Handlungsempfehlungen zur Steigerung der
Partizipationsbereitschaft von Jugendlichen in Bonn-Tannenbusch

Erstellt von Katharina Höffer, Barbara Müller und Petra Belková-Kiesau
im Auftrag des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM e.V).

Januar 2012

Der komplette Text kann bei uns angefordert werden:

info[at]migrapolis-deutschland.de oder info[at]bimev.de

Das Untersuchungsgebiet Bonn-Tannenbusch

Tannenbusch ist ein Ortsteil der Stadt Bonn im Stadtbezirk Bonn. In diesem Stadtteil leben ca. 16.100 Einwohner. Es wird zwischen den Siedlungsbereichen Alt-Tannenbusch und Neu-Tannenbusch unterschieden.
Tannenbusch ist eine Siedlung am nordwestlichen Stadtrand von Bonn, die in drei Zeitabschnitten entstand. Nach dem Schützenhof entstand in der Zwischenkriegszeit die „Vogelsiedlung“ und in den ersten Nachkriegsjahren die HICOG-Siedlung an der Straße „Im Tannenbusch“. Alt-Tannenbusch gruppiert sich um eine Binnendüne.
Das „Zentrum“ von Alt-Tannenbusch bildet der Paulusplatz mit der katholischen Kirche St. Paulus.
 
Neu-Tannenbusch ist eine geplante Großsiedlung. Diese Trabantenstadt entstand Anfang der 70er Jahre. Das Bild Neu-Tannenbuschs ist durch die Plattenbauten geprägt. Diese Art zu bauen entsprach dem in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts vorherrschenden „Ideal modernen Wohnens“. Die Straßen wurden in dieser Zeit breit und autogerecht gebaut. Vorteile sollten viele Parkmöglichkeiten und eine zentrale Abfallsauganlage bieten. Die Abfallsauganlage hatte von Anfang an mit erheblichen technischen Problemen zu kämpfen, mittlerweile wurde sie zurückgebaut. Außer Plattenbauten ist hier auch noch ein großer Bereich mit Reihenhäusern und Grünflächen zu finden. In Tannenbusch befinden sich eine großes Einkaufspassage und verschiedene soziale Einrichtungen wie beispielsweise das Diakonische Werk.

Zur Stadtteilbegrünung wurde der „Grünzug Nord“ angelegt. Es handelt sich hier um ein Naherholungsgebiet mit Freiflächen, einem See, Spielplätzen und einer kleinen Freilichtbühne.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 25.1.2012)


Offener Brief von Elisabeth Thissen zur mangelhaften Berichterstattung über die Stellungnahme des KRM

Elisbeth Thissen vom Interreligiösen Dialogkreis Bad Godesberg sandte einen Offenen Brief an den General-Anzeiger, die größte lokale Zeitung Bonns, in dem sie sich über die mangelhafte Berichterstattung über die Verurteilung der Terroranschläge in Nigeria durch den Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland beschwert. Diesen Rundbrief schickte sie an interreligiös Aktive der Region und bat um Veröffentlichtung auf MIGRApolis Deutschland:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe FreundInnen und InteressentInnen
des Interreligiösen Dialogkreises Bad Godesberg,

 

am 28.12. leitete ich Ihnen eine Presseerklärung des Koordinationsrates der Muslime zu den Vorfällen in Nigeria mit einer eindeutigen Distanzierung von Gewalt weiter:

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) verurteilt die terroristischen Anschläge auf Kirchen in Nigeria.

Obwohl an die großen Zeitungen und Sender geschickt, hat diese Erklärung so gut wie keine Resonanz in den Medien gefunden. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 23.1.2012)


Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) verurteilt die terroristischen Anschläge auf Kirchen in Nigeria

Wir geben hier die Originalerklärung des Koodrinierungsrates der Muslime in Deutschland (KRM) wieder, vor allem, weil sie in der Presse ansonsten kaum erwähnt wird:

 

Köln, 26.12.2011

Der Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM) verurteilt die terroristischen Anschläge auf Kirchen in Nigeria

Als Muslime in Deutschland sind wir zutiefst erschüttert über die terroristischen Anschläge auf Kirchen in Nigeria, bei dem mehr als 40 Menschen ums Leben kamen. „Unser aufrichtiges und herzliches Beileid gilt allen Hinterbliebenen der verstorbenen Opfer und der christlichen Gemeinden. Den Verletzten wünschen wir baldige Genesung ihrer körperlichen und seelischen Wunden.", so Bekir Alboğa, Sprecher des KRM. ...mehr

http://koordinationsrat.de/

(Hier veröffentlicht am 23.1.2012.)


Leserbriefe zu "Islamische Theologie an deutschen Universitäten"

Islamische Bücher (Foto © Schmiedel).

Zum Artikel "Islamische Theologie an deutschen Universitäten" von Michael A. Schmiedel erreichten uns noch am Tag der Veröffentlichung zwei Leserbriefe:

1. Von Haluk Yıldız:

Lieber Michael,

Gratulation zu deinem gut gelungenen Kommentar.

Folgende Passage finde ich besonders gut: "Die islamische Theologie in Deutschland sieht sich also mit drei Erwartungsrichtungen konfrontiert: Die deutsche Politik erwartet eine Förderung der Integration der Muslime in Deutschland, die muslimischen Verbände erwarten eine mit ihrer jeweiligen religiösen Tradition übereinstimmende Theologie und eine Stärkung der islamischen Präsenz in Deutschland und die Vertreter der Wissenschaft erwarten methodisch sauberes wissenschaftliches Arbeiten. Hinzu kommen dann noch die Erwartungen der Studentinnen und Studenten. Ob die islamischen Theologinnen und Theologen dem allen gerecht werden können?"

Nur bei der Formulierung ...mehr


*

 

2. Von Reinhard Kirste:

Lieber Michael,

vielen Dank für Deine Nachricht – und weiterhin gute Besserung. Deinen Beitrag in “Migrapolis” habe ich mir angesehen. Er gibt einen ganz guten Überblick, allerdings sind die Presseberichte über die “erste” islamische Studienzentrum nicht ganz zutreffend. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 18.1.2012.)


In memoriam Hrant Dink (1)

oder „Die Angst begleitet mich täglich“ (2)

von Nadja Thelen-Khoder

Fünf Tage bevor der Journalist Hrant Dink erschossen wurde, gab er ein letztes Interview. Er wurde auf sein Engagement nicht nur für die Armenier (3), sondern für alle Minderheiten [Pontos-Griechen, Dersimer, Aramäer u.v.a.m.] angesprochen und gefragt, ob er denn keine Angst habe. Und er gab eine Antwort, die uns alle verpflichtet: „Doch, natürlich habe ich Angst. Wenn Sie es genau wissen wollen, begleitet mich die Angst jeden Tag. Haben Sie schon einmal eine Taube beobachtet? Ständig dreht sie den Kopf, zuckt bei jedem lauten Geräusch zusammen und ist bereit, beim kleinsten Anlass wegzufliegen. Das ist eigentlich kein Leben, nur leider kann ich nicht wegfliegen.“Nein, er ist nicht weggeflogen, sondern zu uns, in unsere Herzen, in unsere Köpfe, in unsere Seelen (4).Nun ist es auf den Tag genau fünf Jahre her, dass Hrant Dink von einem Siebzehnjährigen vor den Redaktionsräumen seiner Zeitung „Agos“ erschossen wurde (5), und Hunderttausende bei seiner Beerdigung seinem Sarg folgten (6).

...mehr

(Hier veröffentlicht am 18.1.2012)


Islamische Theologie an deutschen Universitäten

Islamische Bücher (Foto © Schmiedel).

Kommentar von Michael A. Schmiedel

Am 16.1.2012 wurde offiziell an der Universität Tübingen das Zentrum für Islamische Theologie eröffnet. Es hat den Betrieb schon zu Beginn des laufenden Wintersemesters aufgenommen, wurde nun aber von Bundesbildungsministerin Annette Schavan und der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Theresia Bauer offiziell eröffnet. Bisher hat das Zentrum nur einen Lehrstuhl, den der Koranwissenschaftler Omar Hamdan, der in Jerusalem und Tübingen studiert hat, besetzt. Weitere Professuren sind für die nächsten Semester in Planung.

Tübingen gilt als der erste deutsche Standort eines Zentrums für islamische Theologie. Weitere drei sollen folgen: ...mehr

(Hier veröffentlicht am 18.1.2012.)


Spielend streiten lernen

Neue Veröffentlichung des Free Pen-Verlages

Vorwort von Barbara Schlüter

Die Literatur zum Thema Gewaltprävention ist fast unübersehbar, aber nicht nur deshalb haben wir uns den Namen SPIELEND STREITEN LERNEN® schützen lassen, sondern weil wir mittlerweile auf einen jahrelangen Prozess zurückblicken können. Kontinuierlich entwickelt sich dieses Programm weiter, wird den aktuellen Bedürfnissen angepasst und bleibt sich trotzdem treu.
Ziel war und ist es, die Konfliktfähigkeit von Kindern spielerisch zu fördern. Im Laufe der Jahre haben wir in verschiedenen Teams und unterschiedlichen Situationszusammenhängen zahlreiche Methoden und Materialien erprobt. Die dabei erlangten Erfahrungen werden in diesem „best practice“-Modell umgesetzt.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 16.1.2012)


Dein Euro gegen Rassismus

www.interkultureller-rat.de


Liebe Freundinnen und Freunde,

die Mordserie des rechten Gewalttrios aus Zwickau hat erneut gezeigt, wie gegenwärtig Rassismus in Deutschland ist. Betroffen blicken politisch Verantwortliche auf allen TV-Kanälen in die Kameras und sprechen vom dringend notwendigen Engagement der Gesellschaft, um solche Gewalttaten zukünftig zu verhindern.

Gleichzeitig passiert aber folgendes: ...mehr

 

 
(Hier veröffentlicht am 16.1.2012.)


Integration geht voran - aber nur langsam

Maria Böhmer; Quelle: Chaperon / Wikipedia

Doch Frau Böhmer ist zufrieden

von Bartosz Bzowski

"Die Entwicklung geht klar in die richtige Richtung", so die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, am 12. Januar 2012 bei der Vorstellung des Integrationsberichtes. Der zweite sogenannte Integrationsindikatoren-Bericht betrachtet den Zeitraum von 2005 bis 2010.
Böhmer zeigte sich mit den Ergebnissen zufrieden. Bei der Integration von Migranten in Deutschland gäbe es Fortschritte, wenngleich, das gibt sie immerhin zu, Migranten es auf dem Arbeitsmarkt und in der Schule weiterhin schwerer haben als der Rest der Bevölkerung.

Die Teilhabe der Menschen mit Migrationshintergrund an wichtigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens habe sich deutlich "verbessert", meint Frau Böhmer.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 13.1.2012)


Tagung zur Türkei

Die Evangelische Akademie im Rheinland veranstaltet in Kooperation mit Dr. Hıdır Çelik vom 9.-10. März 2012 eine Tagung zur Türkei in Bonn-Bad Godesberg.

Im Mittelpunkt steht die Frage, inwieweit sich die Türkei in den letzten Jahren unter der AKP verändert hat.

Jörgen Erik Klußmann M.A./Diplomkommunikationswirt

Studienleiter für Europa-, Entwicklungs- und Friedenspolitik, Integration & Migration, Christlich-Islamischer Dialog

Studies Director Europe, Development and Peace Policy, Integration & Migration, Dialogue between Christians & Muslims

Evangelische Akademie im Rheinland - Protestant Academy in Rhineland

Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn-Bad Godesberg
http://www.ev-akademie-rheinland.de

Tel +49 228 95 23 204
Fax +49 228 95 23 250
joergen.klussmann@akademie.ekir.de

Sekretariat: Thorgit Stephan
Tel. +49 228 9523 205
thorgit.stephan[at]akademie.ekir.de

Programmentwurf

(Hier veröffentlicht am 13.1.2012)


EngagementBrücken

Das Projekt „EngagementBrücken“ möchte die interkulturelle Freiwilligenarbeit fördern und lädt zu kostenlosen Fortbildungen und Veranstaltungen ein:

Freiwillige aus interkulturellen Teams:

· „Auf der anderen Seite - Ein Besuch der Redaktion des Kölner Stadt Anzeigers“
Mittwoch, 18. Januar 2011, 17:00 Uhr

· Öffentlichkeitsarbeit
Samstag, 21. Januar, und Samstag 28. Januar 2012, 10:00 – 16:00 Uhr

Freiwillige und EhrenamtskoordinatorInnen:

·  „Einführung in die Methode der kollegialen Beratung“
Mittwoch, 25. Januar 2012, von 16:00 – 19:00 Uhr

· „Warum kommt denn (k)einer?“ Kollegiale Beratung zur Interkulturellen Öffnung im Bereich Bürgerengagement
Jeweils montags von 16:00 bis 18:00 Uhr.
Nächste Treffen: 27. Februar 2012, 26. März 2012, 23. April 2012
Teilnahme kostenlos

An alle Interessierte wendet sich die Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule Köln, des Integrationsrats der Stadt Köln und der Kölner Freiwilligen Agentur e.V.:

· „Schlummernde Potenziale klug genutzt?
Auf dem Weg zur Interkulturelle Öffnung von Verwaltung, Wirtschaft, Verbänden und Vereinen“
Dienstag, 31. Januar 2012, 20.00 – 22:00 Uhr
Forum Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum

Mehr Informationen finden Sie im Anhang.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

(Hier veröffentlicht am 10.1.2012)

 

 


Ältere Beiträge

Altere Beiträge seit 2008 finden Sie in den Rubriken.

(16.2.2012) 


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