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DIE ALLERNEUSTEN BEITRÄGE

in der deutschsprachigen Rubrik finden sie auf dieser Seite.

Viele ältere Beiträge finden Sie in den einzelnen Rubriken über die Themenspalte links.

Krless. European Music from the Middle Ages. Kudei písní nejstarších / Hoyetoe / Ecce Krless

Rustikale Mittelaltermusik aus Prag

 

Dreier-CD-Rezension von Michael A. Schmiedel

 
Krless aus Prag gehören seit einigen Jahren zu den beliebtesten Musikern auf dem Mittelalterlichen Markt zur Weihnachtszeit in Siegburg. Ihre deftig-rustikale Art, mittelalterliche Lieder und Stücke zu präsentieren, lassen einen die zu dieser Zeit oft herrschende Kälte vergessen und wärmt die Seele, während ein Becher heißen Mets zunächst die Finger und dann die Eingeweide wärmt. Jan Klima singt auf vielen Sprachen des mittelalterlichen Europa immer mit einem angenehmen tschechischen Akzent, aber ein besonderer Blickfang ist immer Josef von Dráček mit seinem schwarzen Dreitagebart und seinem stechenden Blick in einem spitzen Gesicht, was ihm bei meiner Frau den Namen „Drakula“ eingebracht hat.

Nun, dieses Anblicks muss man beim Hören der mittlerweile drei CDs entbehren, und es gibt abgesehen von einem kleinen Titelbild der CD Hoyetoe auch kein Musikerfoto in den Beiheften. Der Kälte des winterlichen Marktplatzes zu entbehren fällt einem nicht schwer, und nicht entbehren muss ...mehr

(Hier veröffentlicht am 1.9.2010.)


MediNetzBonn e.V. erhält den Integrationspreis 2010

Der Integrationsrat der Bundesstadt Bonn hat in diesem Jahr den ersten Preis an MediNetzBonn e.V. verliehen.

Von Anfang an war die politische Arbeit neben der praktischen medizinischen Hilfe ein wesentliches Anliegen von MediNetzBonn. Geleitet von der Überzeugung, dass „Menschen gleich an Rechten geboren“ sind und also die Menschenrechte für alle unterschiedslos gelten, setzt sich MediNetzBonn für Menschen ohne Aufenthaltsstatus ein und fordert den freien Zugang zum deutschen Gesundheits- und Bildungssystem. 

...mehr

(hier veröffentlicht am 30.08.2010)


Freiheit für Dogan Akhanli

© Raimond Spekking / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0 & GFDL

Am 10.8.2010 wurde der in der Türkei bekannte Schriftsteller Dogan Akhanli, deutscher Staatsbürger seit 2001, am Flughafen in Istanbul verhaftet und bis 20.08.2010 in die Haftanstalt Metris gebracht.
Seit dem 20.8.2010 wird er in einer Haftanstalt in Tekirdag festgehalten.
Akhanli ist zum ersten Mal seit seiner Flucht 1991 in die Türkei gekommen. Er wollte seinen kranken Vater besuchen. ...mehr


(hier veröffentlicht am 30.08.2010)


Interkulturelle Woche 2010

© IKW

Interkulturelle Woche in Deutschland

Die bundesweite Eröffnungsveranstaltung zur Interkulturellen Woche 2010 findet am 24. September 2010 in Essen im Rahmen der RUHR 2010 statt. Sie ist der Auftakt für rund 3500 Veranstaltungen, die in mehr als 300 Städten und Gemeinden in ganz Deutschland durchgeführt werden.  


Mehr dazu finden Sie unter http://www.interkulturellewoche.de/.


Interkulturelle Woche in Bonn

Auch hier in Bonn haben wir wieder ein buntes Programm an informativen, unterhaltsamen und anderen Veranstaltungen und zwar schon ab dem 20. September.

Das Bonner Programm finden Sie hier im .pdf Format ---> als Plakat und als Faltblatt.

Sie können es weiterhin auch als gedruckte Version anfordern unter :

Ev. Migrations- und Flüchtlingsarbeit Bonn – Integrationsagentur
ThomasMannStr. 1
53111 Bonn
Telefon: 0228/697491
EMail: emfa@bonn-evangelisch.de


(Hier veröffentlicht am 26.8.2010.)


Zwei Bündel Haare

© Nadja Thelen-Khoder

Am 5. Juni zeigten die „Föderation der Dersim Gemeinden in Europa e.V.“, die „Föderation der Alevitischen Gemeinden in Deutschland e.V.“, und „Tüday – Menschenrechtsverein Türkei/Deutschland e.V.“ mit Unterstützung des „Kulturforum Türkei/Deutschland“ im Cinedom in Köln den Film „Zwei Bündel Haare. Die verschollenen Töchter Dersims“ (Iki tutam saç), ein Dokumentarfilm über die Leidensgeschichte von kurdisch-alevitischen Mädchen, die vor 72 Jahren von den türkischen Soldaten nach dem einem Vernichtungsfeldzug gegen die Bevölkerung in Dersim verschleppt wurden. 

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung können sie hier im .pdf Format nachlesen.

(hier veröffentlicht am 26.08.2010)


Neu im MIGRApolis-Team

(Foto © Thelen-Khoder.)

Nadja Thelen-Khoder

Nadja Thelen-Khoders Herz schlägt für Dersim, was sie auch in ihrer Vorstellung zum Ausdruck bringen möchte. So wählt sie eine ganz eigene Art des Selbstportraits: ...mehr

 

 

Nadja Thelen-Khoder
Dersim Gemeinde Köln e.V.
Bobstraße 6-8
50676 Köln
Tel./ Fax: 0221 / 240 61 89
Email: dersimgem.the-kho[at]web.de

 

(Stand: 25.8.2010.)


Malbrook am 27.3.2010 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef

Das Plakat.

Musik von den Küsten von Nord- und Ostsee

Konzertrezension von Michael A. Schmiedel

Wir denken so oft in staatlichen oder nationalen Grenzen, wenn wir unsere Heimat beschreiben. So sagen wir „Norden“, wenn wir Norddeutschland meinen, oder „Süd-Westen“ für den Süd-Westen der Republik. Wir könnten statt von der Nordküste Deutschlands aber auch von der Südküste von Nord- und Ostsee sprechen, dann wäre die deutsche Küste ein Teil dieser Südküste, eben nicht mit Deutschland, sondern mit Nord- und Ostsee als Bezugsgrößen. Die Musik der norddeutschen Gruppe Malbrook stammt von den verschiedenen Küsten von Nord- und Ostsee. Die drei Musiker dieser Band begreifen die beiden nordeuropäischen Meere als zusammenhängenden Kulturraum, der in manchen Belangen mehr Gemeinsamkeiten zwischen zum Beispiel einen Norddeutschen, einem Engländer und einem Letten aufweist als zwischen einem Nord- und einem Süddeutschen. Davon bot dieses Konzert ein schönes Zeugnis. Wolfgang Meyring aus Niedersachsen, Ralf Gehler aus Mecklenburg-Vorpommern und Vivien Zeller aus Berlin ...mehr

(Hier veröffentlicht am 16.8.2010.)


Bad Honnef: Folk im Feuerschlösschen im 2. Halbjahr 2010 - 5.9.2010-21.1.2011

Das Feuerschlösschen (Foto © Schmiedel.)

Im 2. Halbjahr bietet der Folk im Feuerschlösschen e.V. in Bad Honnef wieder ein abwechlsungsreiches Konzertprogramm mit englischer, griechischer, deutscher, irischer und französischer Musik. Das Programm finden Sie ---> hier.

Rezensionen, um sich einen Eindruck der FiF-Konzerte zu machen, finden Sie ---> hier.

 

(Hier veröffentlicht am 11.8.2010.)


Munzurfestival in Dersim – Nachrichten und Videos

Der Munzur (Foto © Hıdır Çelik).

von Nadja Thelen-Khoder
 

Christian Zimmermann vom Büro für Menschenrechte ist zur Zeit in Dersim und berichtet hautnah unter


http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoaf8GjJ.html
 

http://www.tvbvideo.de/video/iLyROoaf8GIm.html
 

http://www.menschenrechte-online.info

Er bittet darum, diese Links an eine möglichst breite Öffentlichkeit weiterzugeben – und wo könnte ich das besser tun als hier?

(Hier veröffentlicht am 11.8.2010.)


 

Ramadan 1431

Wir wünschen allen Musliminnen und Muslimen, die den Ramadan begehen, eine gesegnete Zeit!

 

 

 

 

 

 

(Hier veröffentlicht am 11.8.2010.) 


BraAgas. BraAgas / No. 1 / No. 2 media aetas / Tapas

Mitreißende Frauen-Power aus Prag zwischen Mittelalter und Weltmusik

Vier-CDs-Rezension von Michael A. Schmiedel


Vor ein paar Jahren, im Juni 2007, hörte ich auf dem Dürener Stadtfest, auf dem der besonderen Bedeutung der Stadt unter Kaiser Karl V. im 16. Jahrhundert gedacht wurde, ganz gebannt vier jungen Damen zu, die auf einer kleinen Bühne mir auch von diversen Mittelalterfesten bekannte, und auch einige mir unbekannte Lieder vortrugen, das aber auf eine dermaßen rhythmische und vielschichtige Weise, dass ich, obwohl ich damals sehr knapp bei Kasse war, mir sofort ihre CD kaufte. Diese enthielt leider nur vier Lieder, die ich aber immer wieder gerne hörte. Nun im letzten Dezember, also 2009, erbot sich erneut die Gelegenheit, zumindest drei der vier Damen zu hören, und zwar auf dem Mittelalterlichen Markt zur Weihnachtszeit in Siegburg. Die vierte war nicht abhanden gekommen, sondern erwartete ganz frischen Bandzuwachs aus eigener Produktion. Drei weitere CDs hatten sie inzwischen aufgenommen, deren eine ungeachtet der, die ich in Düren erworben hatte, die No.1 im Titel führte. Konfrontiert mit dieser mathematisch unkorrekten Zählweise erklärten sie mir, die allererste CD sei die No. 0, eigentlich nur eine Promo-CD oder so was. Da ich auch von diesem Liveauftritt, wie ihn drei junge Frauen allein mit akustischen Instrumenten und ihren Stimmen doch so volltönend und mitreißend vollbrachten wieder sehr sehr begeistert war – so sehr dass ich mir an diesem Wochenende mehrere ihrer halbstündigen Konzerte, die über Samstag und Sonntag verteilt waren – anhörte, bot ich an, die CDs zu rezensieren. Soweit also meine Vorrede, jetzt kommt die eigentliche Rezension: ...mehr

(Hier veröffentlicht am 9.8.2010.)


ORAL HISTORY-PROJEKT - DERSIM 1937-38

Fluss Munzur in der Stadt Tunceli (Foto © Hıdır Çelik).

Folgender Text wurde uns von Nadja Thelen-Khoder von der Dersim Gemeinde Köln e.V. zugeschickt.

(Dersim war eine autonome Region in der Türkei, die unter Mustafa Kemal in mehrere Provinzen aufgeteilt und deren Zentrum in Tunceli („Eiserne Faust“) umbenannt wurde. Inzwischen besteht die berechtigte Hoffnung, dass Dersim demnächst wieder seinen alten Namen tragen darf, so wie auch seine verschiedenen Sprachen (Kirmancki/ Zazaki, Kurmanci/ Kurdisch) offiziell wieder gesprochen werden dürfen.

Die Region ist in religiöser Hinsicht ein Mosaik der Glaubensgemeinschaften. Mehrheitlich leben dort Menschen mit alevitischem Glauben (Link S. 23 ff). In den Jahren 1937/38 wurden die Dersimer, die auch den christlichen Armeniern Schutz geboten hatten, vom türkischen Militär massakriert. Vergleichen Sie zu Dersim auch den Wikipediaeintrag, die Videos auf „Menschenrechte online“ oder die Bildergalerien von Hıdır Çelik und Yasar Kaya. Einen Eindruck von der Reichhaltigkeit der Kultur vermitteln auch Videos vom 5. Europa Dersim Kulturfestival am 12. Juni 2010 in Gladbeck. Anm Nadja Thelen-Khoder)

ORAL HISTORY-PROJEKT - DERSIM 1937-38

In den Jahren 1937-38 wurden in Dersim Zehntausende Menschen ausgelöscht, ohne einen Unterschied zwischen alt und jung, zwischen Männern, Frauen und Kindern zu machen. Ihre genaue Zahl ist unbekannt. Ein beträchtlicher Teil der Überlebenden wurde in andere Regionen verbannt und in Dörfer und Kleinstädte in Westanatolien umgesiedelt. Die Kinder wurden entweder zur Adoption in türkische Familien gegeben oder auf Internatsschulen geschickt und sie wurden, entfremdet von der Sprache und Kultur Dersims, als Türken erzogen. Leider ist heute nicht viel über die weitreichendste Vernichtungs- und Assimilationsaktion in der Geschichte der Türkischen Republik bekannt, welche zum Ziel hatte, die Sprache, Kultur und Lebensart von Dersim auszulöschen. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 9.8.2010, geändert am 11.08.2010).


BEI IHNEN WERDEN WIRKLICH TRÄUME WAHR!

Leserinnenbrief von Nadja Thelen-Khoder

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie ahnen nicht, wie begeistert ich von Ihnen bin! Besonders die
Bildergalerien haben es mir angetan - das kommt ja der Vision vom
Tagespropheten bei Harry Potter schon ziemlich nahe, ...mehr

(Hier veröffentlicht am 9.8.2010.)


Anubhab-Termine für August und September 2010

Die vom Projekt "Stimme werden - Gesicht zeigen" unterstützte indisch-deutsche Musikgruppe Anubhab hat im August und September 2010 folgende Auftritte:

...mehr

(Hier veröffentlicht am 9.8.2010.)

 


Robert Mapplethorpe - eine Ausstellung der Extraklasse im NRW-Forum

(Foto © nrw-forum)

von Marion Rissart

Für viele ist Robert Mapplethorpe ( 1946-1989) eng verbunden mit den Begriffen Radikalität und Nacktheit. Seine Ausstellungen wurden boykottiert, zensiert und kontrovers diskutiert. Doch letztlich gewann seine Form der Kunst die Oberhand. Er schaffte es, den klassizistischen, männlichen Körper zu kommerzialisieren und öffnete, gerade im Zeitalter von Aids, den Blick auf die Homosexualität in einem konservativen Amerika.

Als dominierender Künstler der 70er und frühen 80er Jahre entwickelte Mapplethorpe seinen eigenen fotografischen Stil und zeigte diesen in einer reinen, direkten Form der ihm eigenen Perfektion. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 4.8.2010.)


"Never ever give up your dreams!"

Das Hochladen und Beschriften der Fotos ist beendet. Auch am Text ist noch das eine oder andere verändert. Somit kündigen wir diese Rezension hier nochmal an:

 

Das 7. FolkUp Benfizfolkfestival am  20. und 21.3.2010 im Felix Fechenbach Haus in Würzburg-Grombühl

Würzburgs Irish-Folk-Mittelalter-Dixie-Land- und-Country-Festival.


Festivalrezension von Michael A. Schmiedel

 

 

Musik für einen guten Zweck, das passt wie das Amen in die Kirche, denn schon das Hören schöner Musik erfüllt den guten Zweck, dass es das Wohlbefinden steigert. Selbstverständlich war das hier nicht allein gemeint, wenn auch natürlich der Fall, sondern gemeint war, dass die Musiker ohne Gage spielten und die Einnahmen durch die Eintrittsgelder gespendet wurden, in diesem Fall der Karlheinz Böhm Stiftung Menschen für Menschen, die wiederum das Geld oder nützliche Dinge, die man davon kaufen kann, Flüchtlingen in Äthiopien zukommen lässt. Hauptorganisatorin dieses Festivals ist die Altenpflegerin und Musikerin Simone Papke, die es immer wieder versteht, Benefizfestivals auf die Beine zu stellen, nicht nur jedes Jahr das FolkUp in Würzburg, sondern zum Beispiel auch bei der Grimmaer Liederflut das Kinderprogramm organisieren.

Der Veranstaltungsort, das Haus Fechenbach, ist ein Stadtteilzentrum in Würzburg-Grombühl und verfügt über eine gemütlich kleine Halle, in der ein paar Hundert Leute bequem mit Stühlen und Tischen Platz finden. Es gab Getränke, Brötchen, Kuchen, sogar einen Whisky-Stand, und alle Erlöse gingen an Menschen für Menschen. Bürgermeisterin Marion Schäfer begrüßte das Publikum und überließ sodann die Musikerinnen und Musikern die Bühne.

Die erste Band nannte sich Hillarious. Sie bestand aus sieben sehr jungen Musikerinnen und Musikern aus Würzburg, ...mehr

(Hier veröffentlicht am 14. bis 29.7.2010.)


Neue Bildgalerie : Spanien - Teneriffa

© Marion Rissart

Von unserer Mitarbeiterin Marion Rissart stammt die neue Bildgalerie über Teneriffa.

Die Galerie finden Sie hier, eine Übersicht über alle Bildgalerien können Sie hier finden.

 

 

(hier veröffentlicht am 26.07.2010)


Neuer Grundkurs: Muslimische Notfallbegleitung

© CIG

Die Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Landespfarramt für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland und mit Unterstützung muslimischer Verbände einen weiteren Kurs zur Qualifizierung muslimischer Notfallbegleiterinnen und -begleiter in Köln.

Die CIG hat 2009/2010 schon mal sehr erfolgreich einen solchen Kurs durchgeführt. Aufgrund der großen Nachfrage und der erfolgreichen Durchführung wird für Herbst diesen Jahres ein weiterer Kurs in Köln angeboten.

Weitere Informationen und die Anmeldeformulare erhalten Sie unter :
Dr. Thomas Lemmen (Geschäftsführer)
Christlich-Islamische Gesellschaft e.V.
Alte Wipperfürther Str. 53, 51065 Köln
Tel.: 0221 1683 4624, Fax: 0221 1683 4623
E-Mail: lemmen[at]chrislages.de

(hier veröffentlicht am 26.07.2010)

 


Dokumentation Migration und Krise erschienen

© DGB

Junge, männliche, prekär Beschäftigte und mit Migrationshintergrund - sie trifft die Finanz- und Wirtschaftskrise besonders hart, so ein Ergebnis einer Tagung zum Migrationspolitik in Europa im Rahmen der Krise Rahmenbedingungen und Herausforderungen, deren Dokumentation im April erschienen ist.

...mehr

(hier veröffentlicht am 22.07.2010)


Ebra

© Pixelio / fritzdeluxe

Eine Geschichte von Nadja Thelen-Khoder

Als Ebra dreizehn Jahre alt war, berief Gott ihn zum Propheten und sandte ihn aus, daß er von seiner Herrlichkeit künde.
Ebra war in der Wüste geboren, und Sand und Trockenheit erschwerten seine Kindheit. Wie oft hatte er seine Mutter zum Brunnen gehen sehen, jeden Tag zweimal, um das Wasser zu schöpfen, das die Familie morgens zum Trinken und mittags zum Kochen und Waschen brauchte. Immer trug die Mutter so  schwer sie konnte; und nie war es mehr als gerade genug, und manchmal war es sogar zu wenig, wenn die Mutter krank und schwach war und nicht so viel tragen konnte. Später begleitete er sie und war bemüht, der älter werdenden Mutter immer mehr Lasten abzunehmen, und so trug er seine anwachsenden Lebensjahre als wachsende Last auf seinen Schultern.

Gott sah wohlgefällig auf Ebra und seine Arbeit. Stets war der Junge darauf
bedacht, das zum Leben Notwendige zu beschaffen;

... mehr

(hier veröffentlicht am 22.07.2010)

 


Thorsten Gerald Schneiders (Hrsg.). Islamfeindlichkeit.

Buchrezension von Michael A. Schmiedel

Der Islam ist im Bewusstsein vieler nichtmuslimischer Zeitgenossen eine Religion mit einem schlechten Ruf, der allenfalls noch von dem einiger so genannter Sekten übertroffen wird. Fernsehsendungen, Zeitungs- und Zeitschriftenartikel, Internetseiten, darunter vor allem Blogs, aber auch Bücher sind voller Kritik an dieser nachchristlichen, monotheistischen Religion. Sie sei fanatisch, gewalttätig, frauenunterdrückend, fortschrittsfeindlich, undemokratisch, freiheitsverachtend.  Verteidiger des Islam oder der Muslime geraten schnell in den Ruf entweder selber diese negativen Merkmale gut zu heißen, oder aber naive so genannte Gutmenschen zu sein, die vor lauter Multikulti-Idealismus die Wirklichkeit nicht sähen.

Nun haben sich unter der Federführung von Thorsten Gerald Schneiders, Islam- und Politikwissenschaftler an der Universität Münster, 29 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fächer  ...mehr

(Hier veröffentlicht am 21.7.2010.)


Ergebnisse des OECD-Migrationsberichts sind Ansporn und Ermutigung

© oecd

"Der OECD-Migrationsbericht belegt eindrucksvoll: Wir kommen voran bei der Integration von Einwanderern in Deutschland. Die Ergebnisse sind für uns Ansporn und Ermutigung, die eingeleiteten Maßnahmen für eine bessere Integration mit ganzer Kraft zügig umzusetzen." Das erklärte Staatsministerin Böhmer zum heute vorgestellten Migrationsbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).

Danach haben es arbeitswillige Einwanderer in Deutschland derzeit leichter als in vielen anderen Ländern. "Vielfalt wird in Deutschland zunehmend als Chance erkannt. Gerade in der Globalisierung sind Zuwanderer mit ihren Sprachkenntnissen und ihrer eigenen Migrationserfahrung für Unternehmen ein handfester Gewinn.

...mehr

(hier veröffentlicht am 20.7.2010)

 


Rat der Stadt Münster wendet sich erneut einstimmig gegen Abschiebungen

Rathaus Münster, © Florian Adler

Der Rat der Stadt Münster hat am Mittwoch (9. Juni 2010) einstimmig eine Resolution gegen die Abschiebung von Roma in den Kosovo verabschiedet. Der Beschluss, der auf Initiative des Integrationsrats eingebracht worden ist, stellt unter anderem fest: "Eine Abschiebung erinnert hingegen an Diskriminierung und Vertreibung." Aus diesem Grunde ermutigt der gesamte Rat der Stadt die Ausländerbehörde, "alles im Rahmen des gesetzlich Möglichen zu unternehmen, um Abschiebungen von Minderheiten in den Kosovo zu verhindern."

...mehr

(hier veröffentlicht am 19.07.2010)


Noch bis zum 31. Juli für Fördermittel bewerben: Integration durch Musik

© Pixelio / Michael Hirschka

Die Ideeninitiative "Integration durch Musik" fördert das Miteinander von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund.
Deutschlandweit sind Institutionen, Vereine, Verbände, Stiftungen, individuelle Initiativen und Akteure etc. mit gemeinnütziger Zielsetzung eingeladen, musisch orientierte, neue Projekte für eine erfolgreiche Integration von Kindern und Jugendlichen zu entwickeln.

Die Umsetzung von maximal 15 der eingereichten Projektanträge wird die "Ideeninitiative 'Integration durch Musik'" mit jeweils bis zu 5.000 Euro unterstützen.

Angaben zum Bewerbungsverfahren und die Vorlage für Projektanträge finden
Sie unter: http://www.kultur-und-musikstiftung.de.

(hier veröffentlicht am 19.07.2010)


Europäischer Städtewettbewerb "ELAC for migrant elders"

© Aktion Courage e.V.

In vielen Städten und Gemeinden Europas wächst die ethnische Vielfalt der älteren Bevölkerung. Die Ursachen liegen in den vielfältigen Migrationsprozessen der Vergangenheit und in der zunehmenden Mobilität der Älteren, die sich aufgrund der Freizügigkeit ein Land in Europa aussuchen, in dem sie ihren Lebensabend verbringen wollen Die Diskussion über die Lebensqualität älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und über geeignete Wege in den Städten und Gemeinden hat begonnen - neue Forschungsvorhaben entstehen, die Freiwilligenorganisationen arbeiten zusammen und vertreten die Interessen der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und neue kommunale Initiativen werden von den Spitzen von Verwaltung und Rat auf den Weg gebracht.

...mehr

(hier veröffentlicht am 19.07.2010)


Das 7. FolkUp Benfizfolkfestival am 20.und 21.3.2010 im Felix Fechenbach Haus in Würzburg-Grombühl

hier schon mal der Text, aber noch ohne Bilder

(Hier veröffentlicht am 14.7.2010.)


Das neue Portal für Integration und interkulturelles Leben

Integrationsbeauftragte der Bundesstadt Bonn Coletta Manemann (Foto © Bundesstadt Bonn).

Die Bundesstadt Bonn hat ein neues Internetportal für Integration und interkulturelles Leben. Schauen Sie mal rein:

http://www.integration-in-bonn.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

(Hier veröffentlicht am 12.7.2010.)


8. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland

(Foto © Rilke/Pixelio)

Staatsministerin Böhmer legt 8. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor "Integration kommt voran- aber die Anstrengungen müssen noch verstärkt werden!"


"Die Integration in Deutschland gewinnt an Fahrt. Bei Sprache, Bildung und Ausbildung sind Fortschritte zu verzeichnen. Dennoch gilt: Gerade im Bildungs- und Ausbildungsbereich und auf dem Arbeitsmarkt ist die Situation vieler Migranten nach wie vor dramatisch. Diese Großbaustellen der Integration müssen wir in den nächsten Jahren verstärkt angehen. Unser Ziel ist: Deutschland muss das Land der Aufsteiger werden!"  ...mehr

(Hier veröffentlicht am 12.7.2010.)


Gwennyn am 12.3.2010 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef

Patrice Marzin und Gwennyn (Foto © Schmiedel).

Moderne bretonische Lieder

Konzertrezension von Michael A. Schmiedel

Bretonische Musik kennt man normalerweise als Marsch- und Tanzmusik mit Bombarden, Sackpfeifen und dergleichen oder als Harfenmusik zum stillen Zuhören. Gwennyn, eine ungemin hübsche junge Frau, bot etwas anderes: einen mehr modernen als traditionellen Gesang, alledings mit gut erkennbaren Wurzeln in der bretonischen Traditon. In Begleitung des Gitarristen Patrice Marzin  ließ sie ...mehr

(Hier veröffentlicht am 7.7.2010.)


 

Die Geschichte von Katharina Faust

65 Jahre Kriegsende

von Ludmilla Lutz

Liebe Freunde!
9. Mai - Tag des Sieges - ein heiliger Feiertag für alle: „Hegt Frieden auf Erden“.  Und wir - die heutigen Bürger der Erde - sind verpflichtet, die Erinnerung an den Sieg zu erhalten und die Tradition dieses Tages an unsere Nachkommen weiterzugeben. 

Aber jetzt möchte ich Ihnen etwas anderes erzählen. Ich möchte über gewöhnliche Menschen in Deutschland erzählen, die in diesem Krieg genauso leiden mussten wie die Bevölkerung der von Deutschland angegriffenen Staaten.

mehr...

(hier veröffentlicht am 01.07.2010)


„Migrationsjugendliche sind vor allem Jugendliche“

Joachim Trebbe, Annette Heft, Hans-Jürgen Weiß:
Mediennutzung junger Menschen mit Migrationshintergrund

Buchrezension von Uli Gilles


Die empirische Studie greift ein vorurteilsbeladenes Thema auf, denn warum sollte die Mediennutzung junger Migranten eigentlich grundsätzlich anders sein als bei sonstigen gleichaltrigen Jugendlichen?  Die „LfM-Studie“ kann sich auf zahlreiche Studien aus den letzten 10 Jahren beziehen. Langsam vollzieht sich allerdings ein Paradigmenwechsel von der Annahme difizitärer, integrationshemmender Mediennutzungmuster hin zu einem lebensweltorientierten Blickwinkel und hier ist die Frage nach ethnischer Zugehörigkeit nur einer von vielen Faktoren.  Im Endeffekt bestätigt die LfM-Studie die Hypothese, dass die Unterschiede beispielsweise zwischen alten und jungen „Türken“ größer sind als sind als zwischen 18jährigen verschiedener Nationalität. Von größerem Forschungsinteresse ist die tiefergehende Frage, inwieweit die Mediennutzung Integrationsprozesse fördert oder behindert und welche Integration in welche Normen und Werte hier eigentlich gewünscht ist. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 1.7.2010.)


Ein Verzeichnis von Vereinen von Jugendlichen mit Migrationshintergrund - "VJM VZ"

Mehr unter:

http://www.idaev.de/service/vereine-junger-migranten

(Hier veröffentlicht am 1.7.2010.)

 

 


Vernissage der Foto-Ausstellung „Die Welt im Sucher” von Kindern und Jugendlichen in Lateinamerika und Deutschland

Freitag, 2. Juli 2010, ab 17:00 Uhr
 
Veranstalter: Ibero-Club Bonn e.V. gemeinsam mit Arbeitnehmerzentrum/Stiftung Christlich Soziale Politik, Lateinamerikazentrum Bonn e.V. (LAZ)  
Ort: Arbeitnehmer Zentrum / Stiftung Soziale Politik, Johannes-Albers-Allee 3, 53639 Königswinter
Weitere Informationen: unter www.azk.de oder unter www.lateinamerikazentrum.de,  Eintritt frei

(Hier veröffentlicht am 1.7.2010.)


Multi Kulti. Integration durch Musik

(Foto © Evangelische Gemeinde zu Düren)

Musikstudio für Jugendliche

Vorstellung eines Projektes der Evangelischen Gemeinde zu Düren

Der „Afrikanische Kulturverein e.V.“ aus Düren hatte die Idee, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, aktiv Musik zu machen.

Alle Jugendlichen, die die offene Jugendeinrichtung der Evangelischen Gemeinde „Multikulti“ besuchen, aber besonders auch Jugendliche, die auf den Straßen sinnlos ihre Freizeit vertun, sollten angesprochen werden.

Aus  Kostengründen erschien die Einrichtung eines eigenen Musikstudios zunächst in unerreichbarer Ferne.

Durch Einsatz eines Mobilen Tonstudios konnte dann aber doch eine finanziell tragbare Lösung gefunden werden: Sound & Colors aus Düren (Dirk Jungbluth Musik Produktion) bietet nun allen  Musikbegeisterten die Möglichkeit, ihre eigenen Musikproduktionen zu realisieren.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 30.6.2010.)


Predigt in S:ta Klara Stockholm –

Wolfgang Wallrich, hier nicht in Stockholm, sondern in Bonn (Foto © Schmiedel).

2o. Juni 2010

Wolfgang Wallrich zu Lukasevangelium 15:8-10


Liebe Gottesdienstgemeinde in Sankta Klara!

„Dieser Jesus“, sagten sie, “der hat sie doch nicht alle – der ist verrückt“..
Das war noch das Harmloseste.
Und so begann es oft
im Evangelium des Lukas:
„Es nahten sich Jesus allerlei Zöllner und Sünder, um Jesus zu hören –
und die Schriftgelehrten und Pharisäer murrten“.
„Dieser Jesus“, sagten sie,
„mit wem der sich abgibt,
der hat sie doch nicht alle –
der ist verrückt“.  ...mehr

(Hier veröffentlicht am 28.6.2010.)



ES IST GESCHAFFT!

© migrapolis

migRAPolis - Aufführung am 15.5.2010 in Bonn

Nach zwei abgesagten Auftritten hat das Event auf dem Münsterplatz erfolgreich seinen Abschluss gefunden. Semih Kakeci, Fernando Demir und Mehdi Bedeir haben um 13 Uhr ihren Song „Der deutsche Pass“ gesungen. Gleich danach hat Haydar „Cash“ Tagiran mit seinen Tänzern und Tänzerinnen eine 15 minütige Tanzperformance performt. Und zu guter letzt haben die drei Jungs als Abschluss Ihren eigenen Song „ Ich will“ zum besten gegeben.

...mehr

(hier veröffentlicht am 24.06.2010)


"Mesut Özil ist ein Riesengewinn für unser Land"

© Новикова Юлия

Staatsministerin Maria Böhmer hat dem türkischstämmigen Nationalspieler Mesut Özil zu seinem Siegtor gegen Ghana gratuliert.

"Deutschland im Özil-Fieber. Mit seinem Traumtor hat er unsere Nationalelf ins Achtelfinale geschossen. Seine Mannschaftskollegen und
Millionen Menschen verschiedenster Herkunft in ganz Deutschland haben ihn dafür begeistert gefeiert. Mit seinem überragenden Treffer und seinem Ballgefühl hat Özil einmal mehr bewiesen, welch große Bereicherung er für die deutsche Mannschaft ist. Und welch Riesengewinn für unser Land. Mit seinem Können ist Özil wichtiges Vorbild für viele junge Migranten. Die Botschaft lautet: Wer sich anstrengt, kann es schaffen. Der soziale Aufstieg ist möglich! Zugleich belegt der Erfolg Özils: Die Migranten verfügen über Fähigkeiten und Potenziale, die unser Land intensiver nutzen sollte.
Joachim Löw hat dies erkannt: Er setzt auf Vielfalt. Und hat damit Erfolg. Zudem spiegelt sein Team die wachsende Vielfalt in Deutschland wider.

Der Siegtreffer Özils stärkt den Zusammenhalt in der Nationalmannschaft. Und das Miteinander der Menschen in unserem Land. Fußball ist der Integrationsmotor! Durch Özils Treffer sind die Nationalelf und Deutschland auf der Siegerstraße. Wie alle Fans hoffe ich, dass Özil bei dieser WM noch weitere Tore schießt- vielleicht schon im nächsten Spiel am Sonntag."  

(hier veröffentlicht am 24.06.2010)


Dankwart von Loeper „Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit für Asyl- und Menschenrechte“

Buchvorstellung von Nadja Thelen-Khoder, Dersim Gemeinde Köln e.V.

Eben habe ich im Radio eine sehr interessante Sendung gehört. In „Scala –Aktuelles aus der Kultur“ wurde das Buch „Erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit für Asyl- und Menschenrechte“ von Dankwart von Loeper vorgestellt.

Die Sendung kann man sich als Podcast herunterladen unter dem Link http://www.wdr5.de/nachhoeren/scala.html ; es ist die Sendung „WDR 5 Scala – Aktuelles aus der Kultur vom 18.6.2010“, und von dieser Sendung meine ich genau 14’10’’ – 26’35’’ (Thema: Du sollst Dir ein Bild machen! Erfolgreiche Imagekampagnen für Flüchtlinge)

Unter dem Link http://www.vonloeper.de/contents/de/p423.html wird dieses Buch folgendermaßen vorgestellt: ...mehr

(Hier veröffentlicht am 23.6.2010.)


Bochumer Museum zeigt islamische Kunst

Kunstmuseum Bochum (Quelle: www.bochum.de/museum)

Mit einer neuen Ausstellung nähert sich das Bochumer Kunstmuseum dem Islam. Unter dem Titel «Unerwartet/Unexpected» wird unter anderem eine Bilderserie des finischen Fotografen Tuomo Manninen gezeigt, wie das Museum am Donnerstag mitteilte. Darin würden zehn Familien aus dem Ruhrgebiet porträtiert, die ursprünglich aus islamisch geprägten Kulturkreisen stammten. Den Betrachtern werde durch die großformatigen Fotografien ein Blick ins Wohnzimmer der Familien und damit in ihre private Lebenswelt gestattet.

Mehr dazu unter: http://www.ad-hoc-news.de/bochumer-museum-zeigt-islamische-kunst--/de/News/21407419

(Hier veröffentlicht am 23.6.2010.)

 


Jan Jankowski. Tunes for solo guitar

Komplexe Gitarrenmusik aus den USA

CD-Rezension von Michael A. Schmiedel


Jan Jankowski spielt Gitarre. Das ist ja nun zunächst nichts besonderes, aber dieser Mann beherrscht eine sehr komplexe Spielweise. Ohne auf jedes einzelne der bis auf zwei selbst komponierten Stücke einzugehen, ist festzustellen, dass einige Passagen vom Flamenco beeinflusst sind, andere an eine Bach’sche Fuge erinnern, dass es rhythmische und ruhige, verträumte Passagen gibt, und so komplexe, die vielleicht der klassischen oder der romatischen Musik zuzuordnen sind. Es gibt auch österreicheische Einflüsse, country-rockige und irische, ...mehr

(Hier veröffentlicht am 23.6.2010.)


Aufklärung und Missverständnisse. Die neue Studie des Herrn Pfeiffer.

(Foto © Pixelio/RS.)

Ein Kommentar von Daniel Schult

Seit einigen Wochen kursiert in der deutschen Zeitungslandschaft eine neue Studie von Christian Pfeiffer, dem Chef des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsens (KFN), Deutschlands findigstem Kriminologen. Aufmerksam wurde ich auf Forschungsbericht Nr. 107 „Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt“, durch einen Artikel  der WAMS vom 6. Juni 2010, der den wirkungsvollen Untertitel trug: „Studie: Je religiöser islamische Migranten sind, umso weniger integriert und umso gewalttätiger sind sie.“  Im Internet wurde der Kommentarbereich dieses Arti-kels mittlerweile aus nicht genannten, aber sicher guten Gründen geschlossen.

„Je gläubiger desto gewalttätiger“, scheint ein allgemeiner Tenor, zu sein.  ...mehr

(Hier veröffentlicht am 22.6.2010.)


Glauben in Bonn. Menschen erzählen.

Das Plakat.

Rückblick auf eine Veranstaltung der Reihe „FremdVertraut“ der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in Bonn am 15.11.2009

Von Michael A. Schmiedel

Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit besteht, wenn man sich die Themen auf ihrer Homepage anschaut, entgegen der Annahme, die man haben könnte, nicht nur aus Technokraten. Technik wird als eingebettet in ein viel größeres Kulturganzes verstanden, abhängig von vielen Kontexten, auch von religiösen.

So veranstaltet die GTZ auch in Bonn immer wieder Zusammenkünfte des interkulturellen und interreligiösen Dialoges. Ein solches Treffen in Form eines Podiumsgespräches fand im November 2009 im ehemaligen Collegium Leoninum, das bis vor kurzem noch Seminar für die Priesterausbildung des römisch-katholischen Bistums Aachen war, jetzt aber ein Altenheim und ein Hotel ist, in Bonn statt.

Bevor sich vier Menschen mit unterschiedlichen geographischen, ethnischen und religiösen Provenienzen über ihre Glaubensweisen austauschten, ...mehr

(Hier veröffentlicht am 22.6.2010.)

 


Die Fiddlers Session in Bonn-Endenich

Fiddlers Session (Foto © Schmiedel).

Man trifft sich und spielt, spontan, aber nicht willkürlich.

Von Michael A. Schmiedel

In einigen Musikrezensionen hatte ich das Wort „Session“ verwendet. Vielleicht gibt es ja Leserinnen oder Leser, die damit nicht so recht was anzufangen wissen, die dabei vielleicht an die Karnevals-Session denken, oder an eine Session während eines Konzils oder aber an eine Poetry-Slam-Session oder eine Jam-Session beim Jazz. Die letzten beiden und vor allem die letzte Verwendung des Wortes kommt der Sache, die ich meine, recht nahe. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 21.6.2010.)

 


Praxishandbuch Elternkompass des Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V.

© dvv

Der Deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV) hat sein Praxishandbuch Elternkompass veröffentlicht.

Es richtet sich an Professionelle aus einheimischen und migrantischen Weiterbildungsverbänden sowie an Vertreter/-innen vorschulischer, schulischer Bildung und Unternehmen (inkl. ethnischer Ökonomie).  

Das Handbuch erläutert das Konzept und die Durchführung von 2 Weiterbildungsformaten und den Kooperationsansatz:

1. Elternkompass für zugewanderte und einheimische Mütter, Väter (!) und Familienangehörige aus sozial benachteiligten Milieus.

2. Qualifizierung für zugewanderte und einheimische Elternpaten/-innen.

3. Lokale Bündnisbildung zur partizipativen Gewinnung der Zielgruppe und der Entwicklung inklusiver Angebotsformate und Angebotsformen

Das Handbuch gibt es als .pdf auf den Webseiten des DVV runterzuladen.

(hier veröffentlicht am 21.06.2010)


Leitfaden für Schulen zum Umgang mit Zwangsverheiratungen

© Bundesregierung

Ein neuer Leitfaden soll Lehrkräfte an Schulen in Deutschland im Umgang mit dem Thema Zwangsverheiratungen sensibilisieren. Staatsministerin Maria Böhmer hat die Broschüre jetzt der Kultusministerkonferenz vorgestellt.

Erarbeitet hat die Integrationsbeauftragte die Publikation gemeinsam mit den Mitgliedern einer offenen Bund-Länder-Arbeitsgruppe.
 
Der Leitfaden soll das Schulpersonal auf die Thematisierung von Zwangsheirat in der Schule vorbereiten und ihm ermöglichen, gegenüber Schülerinnen und Schülern sowie potenziellen Opfern die richtige Ansprache zu finden. "Zwangsheirat ist eine Menschenrechtsverletzung, die es mit aller Entschiedenheit zu bekämpfen gilt", betonte Böhmer.
 
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(hier veröffentlicht am 21.06.2010)


Mit ewoca³ zum Workcamp nach Weißrussland

© ewoca

Mitarbeit am Bau eines ökologischen Kindergartens

Eine tolle Gelegenheit, Kontakte mit jungen Leuten aus Weißrussland und Litauen zu knüpfen, bietet das ewoca³-Camp „Die Brücken der Toleranz“ vom 19. bis 30. Juli 2010 in Belarus: Einige Plätze sind noch zu vergeben an 18- bis 23jährige aus ganz Nordrhein-Westfalen.

Organisiert wird das Workcamp vom DGB-Bildungswerk in Hattingen in Kooperation mit dem belarussischen Bildungsverein „Nowaja Kastanlija“ und dem litauischen Partner, der Gewerkschaftsjugend von Solidarumas. Thematisch geht es um den Klima- und Umweltschutz. Die jungen Leute werden am Bau eines ökologischen Kindergartens mitwirken und die ökologische Universität Minsk besuchen. Außerdem werden Seminareinheiten und Exkursionen angeboten.

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(hier veröffentlicht am 21.06.2010)

 


Die 12. Lange Buchnacht 2010 am 8.5.2010 in Berlin-Kreuzberg

Margot Bischof und Johannes Dirschauer (Foto © Jonas Beck).

Bericht von Margot Bischof

Berlin-Kreuzberg, das wird uns in Westdeutschland einmal im Jahr am 1.Mai durch die Medien als Ort der Randale und des Straßenkampfes präsentiert, wo jährlich ein merkwürdig-gefährliches  Ritual zwischen schwarz vermummten, meist jungen Männern und der Polizei stattfindet. Auch das ein oder andere brennende Kraftfahrzeug findet seinen traurigen Weg in die Medien.

Wie anders zeigte sich Kreuzberg aber zur 12. Langen Buchnacht entlang der Oranienstraße und die Adalbertstraße hinunter bis zum Kreuzberg Museum. Dort, wo sonst Gemüse und Blumen verkauft werden, schöne Dinge, hippe Mode und interessante Bücher ...mehr

(Hier veröffentlicht am 16.6.2010.)


In der psychischen Betreuung seiner Zuwanderer ist Deutschland ein Entwicklungsland.

© Pixelio / Krümel

Ein Kommentar von Daniel Schult

Kaum kompetente Hilfe für seelische Erkrankungen bei Migranten.

Wie die Wochenzeitung „Die Zeit“ in ihrem Artikel „Lerne Deutsch oder leide“ am 20.05.2010 berichtete, leiden Einwanderer in Deutschland überproportional oft an seelischen Erkrankungen. Russlanddeutsche Spätaussiedler gelten bereits als Risikogruppe für psychische Störungen, und einer Befragung des Berliner Gesundheitsamtes zufolge, zeige jeder zweite türkische Zuwanderer im Rentenalter eine deutliche Anfälligkeit für depressive Erkrankungen.

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(hier veröffentlicht am 16.06.2010)


Creole-Wettbewerb und Festival der Deutschen Weltmusik

Vorstellung des Musik-Wettbewerbs von Daniel Schult


„Creolisch“ bezeichnet in der Sprachwissenschaft neue Sprachformen als Ergebnis von Sprachvermischung.  Die 2006 ins Leben gerufene Arbeitsgemeinschaft “ creole – Weltmusik aus Deutschland“ (www.creole-weltmusik.de) widmet sich den neu entstehenden Spielarten der Globalsprache Musik. Zum dritten  Mal startet nun die erfolgreiche Konzertreihe, die zugleich ein Forum der Begegnung und ein föderal aufgebauter Bundeswettbewerb ist. 

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Die Frist für Bewerber(innen) in NRW endet am 15.6.2010, doch es wird
aufgrund der frühen Einreichfrist eine Karenzzeit von drei Tagen gewährt.


(hier veröffentlicht am 15.06.2010)

 


Der Brief aus Sarajevo

(Foto © Hravatski Glas Berlin.)

Regeln…Regeln…

Von Anja Breljak.

Es gab einen Witz über akademische Regeln im sozialistischen Jugoslawien. Erstens: denke nicht. Zweitens: selbst wenn du denkst, dann schreib es nicht auf. Drittens: solltest du es doch aufschreiben, mache dir keine Gedanken um die Veröffentlichung. Das erledigt sich bei der nächsten Hausdurchsuchung von selbst.
„Ich weiß ja nicht, wie das in Berlin ist.“ So spricht mich der Professor aus der Vorlesung über die Geschichte der Philosophie immer an, wenn er eigentlich nur seine eigene Meinung über die Situation in Bosnien hören möchte. „Aber unsere Studenten sind von Grund auf faul und unwillig. Die Deutschen haben sich Disziplin eingeprügelt, hier muss das erst noch gemacht werden.“ Dabei nimmt er sich seine Anwesenheitsliste, ruft alle Namen derjenigen auf, die sich vor der Pause eingetragen haben und streicht diejenigen weg, die Kaffeetrinken gegangen sind. „Bologna“, seufzt er mit betroffenem Bedauern. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 10.6.2010.)

 


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