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DIE ALLERNEUSTEN BEITRÄGE

in der deutschsprachigen Rubrik hier zuoberst.

Aber scrollen Sie auch nach unten und klicken Sie in die verschiedenen Rubriken links in der Spalte.

Der Afrikatag

Natasha Kelly und Kabasia Chuwa-Moliki (Foto © Schmiedel).

Auf der 7. Bonner Buchmesse Migration.
Freitag, 21.11.2009, 11-23.30 Uhr.

Bericht von Michael A. Schmiedel.

 

In Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Afrikanischen Zentrum Bonn  (DAZ), dem Allerweltshaus Köln, der Deutsch-Maghrebinischen Gesellschaft und gefördert von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen fand im Rahmen der 7. Bonner Buchmesse Migration ein Afrikatag mit verschiedenen Lesungen, Gesprächsrunden, Podiumsgesprächen, lyrischer Performance, einem Buffet und Musik statt. ...mehr

(Hier veröffentlicht am 8.2.2010.)


Forum junger Autorinnen und Autoren aus Afrika

Forum junger Autorinnen und Autoren aus Afrika (Foto © Schmiedel).

Auf der 7. Bonner Buchmesse Migration.
Freitag, 21.11.2009, 11-14 Uhr.

 

Bericht von Jenny Hellmann und Stephanie Matthes.

 

„Es war einmal ein König, der viele Ehefrauen hatte...“ begann Fancine Toé Bender und eröffnete mit dem Märchen „Die Zwillinge“ - das die Geschichte zweier verloren gegangener Königskinder erzählt – das Forum junger AutorInnen mit afrikanischen Wurzeln. Die junge Frau aus Burkina Faso schrieb die mündlich überlieferten und bisher nicht gesammelten afrikanischen Märchen in deutscher Sprache nieder. Durch integrierte gesungene Passagen in Tuareg ...mehr

(Hier veröffentlicht am 8.2.2010.) 


Die Erzählungen des Jean-Félix Belinga Belinga

Auf der 7. Bonner Buchmesse Migration.
Freitag, 21.11.2009, 15-16 Uhr.

Bericht von Stephanie Matthes.

„Ich habe einen Vater!“, ruft Marie, das Mädchen, das bisher keinen Vater hatte, ihren beiden Freunden aufgeregt zu. Mit dieser Szene stieg Jean-Félix Belinga Belinga direkt in die Welt dreier Kinder in dem kamerunischen Dorf Mékak ein, deren alltägliches Leben im Mittelpunkt seines Kinderromans „Wir drei gegen Onkel Chef“ steht. In den vorgelesenen Kapiteln ging es um ...mehr

(Hier veröffentlicht am 8.2.2010.)


Rappen ... im Schnee

Am Samstag dem 30.1. sollte eigentlich in der Bonner Fußgängerzone unser Projekt "Rappen Mittendrin" stattfinden.

Geplant war ... mehr

(Hier veröffentlicht am 01.02.2010)

 


Alevitischer Jugendverband in Landesjugendring NRW aufgenommen

von Jeannette Spenlen

Die  Alevitische Jugend ist in den Landesjugendring NRW aufgenommen worden. Der Bund der Alevitischen Jugendlichen in Deutschland e.V. (AAGB) ist  die Selbstorganisation von Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, die dem alevitischen Glauben angehören.

...mehr

(hier veröffentlicht am 01.02.2010)

 


Wahl des Integrationsrates in NRW

Im Juni 2009 hat der Landtag in Nordrhein-Westfalen die Gemeindeordnung geändert. Jetzt sind Integrationsräte die Regelgremien für die politische Vertretung von Migrantinnen und Migranten in den Kommunen.

Für viele Menschen ohne deutschen Pass ist die Wahl zum Integrationsrat die einzige Möglichkeit, durch ihre Stimme die Politik in ihrer jeweiligen Kommune mitzugestalten.

...mehr

(hier veröffentlicht am 01.02.2010)

 


Südafrika – Arbeitsimmigration in einer Gesellschaft im Umbruch

von Torsten Schneider

Internationale Aufmerksamkeit erlangte das Thema „Immigration in Südafrika“ jüngst vor allem durch die fremdenfeindlichen Ausschreitungen im Mai 2008, bei denen in erster Linie durch Jugendliche gezielte Jagd auf hauptsächlich aus den Nachbarländern stammende afrikanische EinwandererInnen gemacht wurde.

... mehr

(hier veröffentlicht am 01.02.2010)

 


Johannes Epremian von Le Clou (Foto © Schmiedel).

Zwei neue Seiten in der Rubrik Kultur: Musik

Links zur Folk- und Welt-Musik in Bonn, dem Rhein-Sieg-Kreis und der rheinischen Umgebung

 

(Stand: 28.01.2010)
 
Zusammenstellung von Michael A. Schmiedel

 


Folk- und Weltmusik hat ethnische und regionale Wurzeln. So gibt es auch in der Bonner Region und im Rheinland eine regionale Musik. Aber auch die vielen Menschen, die aus anderen Regionen, Ländern und Völkern zu uns kommen, bringen ihre Musik mit, ebenso Touristen aus dem Urlaub. Außerdem gibt es in manchen Musikrichtungen mittlerweile eine internationale Szene. [...]

Hier findet Ihr Links zu Musikern, Veranstaltungsorten und anderem rund um Folk- und Weltmusik  ...mehr

 

 

Ein paar Gedanken zur Folk- und Weltmusik

Von Michael A. Schmiedel

 

Die Musikrezensionen auf MIGRApolis behandeln hauptsächlich Konzerte und CDs aus dem Bereich der Folk- und Weltmusik.  Was aber ist eigentlich Folk- und Weltmusik? Da ich kein Musikwissenschaftler bin, will ich keine völlig durchdachte Definition von dem vorlegen, was Folk- und Weltmusik ist, aber ein paar Gedanken dazu mögen erlaubt sein:

Eigentlich ist das gar kein Musikstil, sondern es sind eine Vielzahl verschiedener Musikstile, eben Musikstile der vielen verschiedenen Völker der Welt. ...mehr

 


Drastische Kürzung türkischer Sendungen in Funkhaus Europa

Unangemessen und integrationsgefaehrdend :

(der folgende Beitrag ist entnommen aus der Petition von Anke Bohnsack
und Dr. Stefan Hohmann)

Das türkischsprachige Programm des WDR feiert sein 45-jähriges Bestehen und fällt Sparplänen des Senders zum Opfer.

...mehr

(Hier veröffentlicht am 28.01.2010)

 


Migranten an die Macht ?

von Zoran Arbutina
Migranten an die Macht ? Neue Regierung = neue Integrationspolitik?
Radiobeitrag vom 11.10.2009

Neue Regierung, alles neu? – vielleicht auch in der Integrationspolitik. Nach dem Machtwechsel in Berlin werden nun die Weichen neu gestellt. Auch in Fragen der Integration erwartet man neue Impulse. Zum Beispiel ein Bundesministerium für Integration- geführt von einer Frau oder einem Mann mit Migrationshintergrund.
...mehr

(Hier veröffentlicht am 28.01.2010)


Unsere kleine Bildmeditation

Balafonspieler und RUTH-Preisträger Aly Keïta von der Elfenbeinküste und ...
... Morin Khuur-Spieler Enkh Jargal (Epi) aus der Mongolei auf dem 19. TFF Rudolstadt. (Fotos © Schmiedel)

 

 

Musik verbindet die Menschen, Völker und Nationen, heißt es oft. Das stimmt so generell zwar nicht, denn manchmal trennen unterschiedliche Musikgeschmäcker die Menschen voneinander, und manche Lieder und Musikstücke betonen so sehr die jeweiligen nationalen und ethnischen Eigenheiten, dass sie Menschen anderer Völker ausschließen.

Aber es gibt tatsächlich so wunderbare Beispiele, bei denen es wirklich so ist. Da spielen Afrikaner, Ostasiaten und Europäer zusammen, da begeistern sich Menschen für fremde Klänge, die ihren Seelen Flügel verleihen, da überwinden Musikstile die Grenzen der Sprachen, fusionieren, bereichern, verändern sich und die Musik der Kulturen, in die sie hinein wandern, und es entsteht ständig Neues, ohne dass die Wurzeln gekappt werden. Auch Deutschland ist voller Musik aus allen Gegenden der Erde. Einwanderer und Touristen bringen sie mit, man kann sie hören in Konzerten, bei Sessions und auf Festivals, wenn auch viel zu wenig im Radio und Fernsehen, es gibt Wettbewerbe, bei denen zwar nur wenige die Trophäen und Preisgelder erhalten, letztlich aber keiner verliert, sondern alle gewinnen, Musiker wie Zuhörer, die sich einlassen können auf neue Töne und Rhythmen und neue Hörgewohnheiten, oder aber in vordergründig Exotischem Altbekanntes und Geliebtes entdecken können. (MAS)

 

Hier finden Sie die älteren Bildmeditationen.

 

 

 

 

Weitere BEITRÄGE DER LETZTEN MONATE in der deutschsprachigen Rubrik auf MIGRApolis Deutschland

(Noch ältere Beiträge finden Sie in den einzelnen Rubriken über die Themenspalte links.)

 

Buchvorstellung : Der rostige General

von Ludmilla Lutz

Liebe Leser!
Wisst Ihr denn, welcher der älteste Flugplatz von Deutschland, ja sogar von  ganz Europa ist? Wisst Ihr, wer dort wann seinen ersten Flug gemacht hat?Wisst Ihr, was auf diesem Flugplatz im Zweiten Weltkrieg passiert ist? 

 ...mehr

 

(Hier veröffentlicht am 27.1.2010)

 


Interreligiöser Gesprächskreis von Religions for Peace Bonn/Köln in Bonn am 3.12.2009

Bericht von Michael A. Schmiedel

Da wir nur zu dritt waren, verschoben wir das vorgesehene Thema „Religion, Spiritualität und Politik“ auf das nächste Mal. Unser kleiner Kreis setzte sich aus einer muslimischen, einer quäkerischen und einer buddhistisch-humanistisch-theistischen Religiosität zusammen.
Es entwickelte sich von selbst das Thema „Integration, Wirtschaft, Sozialstaat, Erziehung“.

Es kam – und das nicht aus muslimischer Perspektive – die Frage auf, ob ...mehr

 

(Hier veröffentlicht am 27.1.2010)


BEOGA. The Incident

CD-Rezension von Michael A. Schmiedel

Zwischen Irish Trad und Jazz

 

Dies ist schon die dritte CD der jungen irischen Band Beoga, die ich in diesem Jahr rezensiere. Sie enthält sieben Instrumentalstücke und vier Lieder, letztere gesungen von Niamh Dunne, die aber auch wieder mit ihrer Fiddle und einer Viola instrumental zur Musik beiträgt. Mit ihr besteht Beoga aus einer fünfköpfigen Stammbesetzung, aber an dieser CD wirken zusätzlich zehn Gastmusiker mit, worunter besonders David Howell mit Klarinette und Saxophon und Linley Hamilton mit einer Trompete sehr zum speziellen Sound dieser Scheibe beitragen. Beoga folgt nämlich dem auch schon in den letzten CDs eingeschlagenen Pfad einer Musik zwischen Irish Trad und American Jazz, wobei der Jazzanteil noch höher ist als bisher, ohne aber den irischen Grundton der Musik zu zerstören. Es bleibt ...mehr

 

(Hier veröffentlicht am 27.1.2010)


Buchvorstellung : Deutschland mit anderen Augen

Erfahrungsberichte von Menschen mit Migrationshintergrund

Zum 60-jährigen Jubiläum Deutschlands erschien das -von Horlemann-Verlag und InWEnt in einer Kooperation herausgegebene- Buch "Deutschland mit anderen Augen". Es enthält zwanzig Porträts von Menschen mit Migrationshintergrund, die aus -oftmals exotisch anmutenden- Ländern wie dem Senegal, Nepal, China, Bolivien und Russland stammen.

 

... mehr

 

 (hier veröffentlicht am 26.1.2010)


Yürekte Kalan Izler : Spuren im Herz

Rezension von Gregor Herberhold

Yürekte Kalan Izler - Spuren im Herz. So der Titel des zweiten „Lesebuchs” des Duisburger Türkisch-Lehrers Mevlüt Asar (57).

Spuren im Herzen - das sind 13 Geschichten aus rund 30 Jahren Leben in Deutschland. Geschichten, die der Wahl-Walsumer so oder in abgewandelter Form selbst erlebt hat, oder wie sie ihm von türkischen Auswanderern erzählt worden sind. Geschichten, die von der Sehnsucht nach der Heimat der Väter erzählen, aber auch von den Schwierigkeiten, sich in der deutschen Gesellschaft zurechtzufinden.

...mehr

 (hier veröffentlicht am 26.1.2010)


Maria Böhmer

Staatsministerin Maria Böhmer: Integrationspolitik auf europäischer Ebene wirksamer gestalten

Staatsministerin Maria Böhmer hat auf die hohe Bedeutung einer wirksamen Integrationspolitik auf europäischer Ebene hingewiesen.

"Die Integration von Zuwanderern in den Mitgliedsstaaten entscheidet über die Zukunftsfähigkeit Europas", erklärte Staatsministerin Böhmer am 15.12.2009 auf einer Europäischen Konferenz zum Thema "Integration" im schwedischen Malmö.   ...mehr

(Hier veröffentlicht am 25.1.2010.)

 


Zu den Integrationsratswahlen am 7. Februar 2010

(Foto © Dragica Schröder)

Kommentar von Dragica Schröder

 

(Vorbemerkung der Redaktion: Vorliegender Text bezieht sich auf die Stadt Hilden in Nordrhein-Westfalen, für dessen Integrationsrat die Autorin kandidiert, aber er enthält auch allgemeingültige Aussagen. Man kann ihn als Eigenwerbung lesen, muss es aber nicht. Anderen Kandidaten (aus welcher Stadt auch immer) steht es offen, uns Texte mit ihren Ansichten zu schicken.)

 

In den bevorstehenden Tagen und Wochen wird der Integrationsbeirat durch die Gründung eines Integrationsrates aufgehoben. Hier verbirgt sich für viele Bürger die Gefahr, dass in dem Integrationsrat auch Vertreter sein werden, die keinen Bezug zu Immigranten haben oder das Interesse verfolgen, als Sprachrohr für die Stimme der Immigranten zu dienen. Auch Immigranten, die schon seit 50 Jahren hier  leben, sind mit Herz interessiert an einer gelingenden Integration und an einem friedlichen Zusammenleben aller Kulturkreise.  Seit 1974 lebe ich in Hilden ...mehr


(Hier veröffentlicht am 21.1.2010.) 


Veranstaltungshinweis Bonn: Vorstellung des Projektes "Stimme werden - Gesicht zeigen" am 27.1.2010

Ko-Finanziert vom Europäischen Integrationsfonds (EIF).

Am Mittwoch, dem 27.1.2010 wird es im BIM eine Projektvorstellung von "Stimme werden - Gesicht zeigen" geben. Michael A. Schmiedel erklärt, worum es geht, beantwortet Fragen und eröffnet Möglichkeiten, sich daran zu beteiligen.

Zeit: 27.1.2010, 17-19 Uhr

Ort: Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen, Thomas-Mann-Straße 1, 53111 Bonn

 

...mehr

 


MIGRApolis gekürt als Engagement des Monats Dezember 2009

und nominiert als Engagement des Jahres 2009.

 

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat MIGRApolis Deutschland als Engagements des Monats Dezember 2009 gekürt.

Lesen Sie es nach ---> auf der Seite des Ministeriums.

 

Damit war MIGRApolis zusammen mit 11 anderen Projekten auch nominiert als Engagement des Jahres 2009.

 

Wir gratulieren an dieser Stelle den Gewinnern des Engangement des Jahres 2009, der Lese- und Bildungsförderung der Iris Kater Verlag & Medien GmbH!

 ...mehr

 (Aktualisiert am 21.1.2010.)


Peter Finger am 30.10.2009 beim Folk im Feuerschlösschen in Bad Honnef

Das Palakat.

Gitarrenmusik vom Allerfeinsten!

Konzertrezension von Michael A. Schmiedel

Diese Rezension sollte lieber der Rolf Beydemüller schreiben, denn der kennt sich mit Gitarrenmusik viel besser aus als ich. Ich schickte ihm mal meine Zeilen und baute dann seine ergänzenden und korrigierenden Anmerkungen in meinen Text ein.

Peter Finger ist mir seit langem ein Begriff, ohne wirklich zu wissen, was der so macht. Gitarrenmusik, ja, aber was für welche? Nun war er also im Feuerschlösschen, der Weitgereiste, der Tourneen durch die USA und Japan macht und überall gefragt wurde, ob er auch schon im Feuerschlösschen war. Ja, Humor hat er! Diesen zeigte er bei seinen Ansagen, die aber auch eine andere Dimension hatten: Ernsthaftigkeit und Tiefe. So erzählte er, er habe immer eine Frau haben wollen, die aber auch gar nichts mit Musik am Hut hat. Er meinte, eine solche gefunden zu haben, bis sich vor drei Jahren herausstellte, dass sie ...mehr

 


Veranstaltungshinweis Bonn: Vortrag "Feindbild Islam"

Info von der Islamischen Hochschulvereinigung Bonn:

Die Islamische Hochschulvereinigung Bonn lädt Sie/Euch herzlich ein zu einem Vortrag von Kai Sokolowsky über das "Feindbild Islam" am 27.01.10 um 18 Uhr im HS 17 des Uni-Hauptgebäudes.
Kai Sokolowsky ist ein freier Journalist in Hamburg und Autor von "Feindbild Moslem".

 

 

(Hier veröffentlicht am 19.1.2010.)


Neues Internetportal "Wege in den Beruf"

Info von Angelika Klotz-Groeneveld vom Bildungswerk für Friedensarbeit in Bonn:

 

Mit Unterstützung des Netzwerks W in der Region Bonn/Rhein-Sieg und des Familienministeriums NRW hat das Bildungswerk für Friedensarbeit Bonn ein innovatives Internetportal entwickelt, das für Berufsrückkehrerinnen mit Migrationshintergrund umfassende Informationen bietet.   ...mehr

 


Veranstaltungshinweis: Folk im Feuerschlösschen Programm 1. Halbjahr 2010

Der Folk im Feuerschlösschen e.V. in Bad Honnef hat auch im 1. Halbjahr 2010 wieder ein reiches Programm mit schottischer, deutscher, bretonischer, schwedischer und irischer Musik.

...mehr

 


Veranstaltungshinweis: Osteuropa-Musikwochenende in der Brotfabrik in Bonn

Das letzte Januarwochenende steht ganz im Zeichen Osteuropas.
An vier Tagen präsentieren sich fünf ganz unterschiedliche Bands:
28.1. Mariana Sadovska & Borderland: Koliade – Winter Spirits
29.1. Trio Bravo+
30.1. Dr. Bajan / taiga8 (Doppelkonzert): Sovjetabilly / Balalaika Beats
31.1. KaroVan: Armenian Folk meets Jazz

Zum Focus Osteuropa passt auch das
Kinderkonzert in unserer Reihe Rootz-Nasen mit
Janus aus Kroatien am 17.1. um 16 Uhr.

...mehr

 


REICHE MIR DEINE HAND

(Foto © Dragica Schröder)

von Dragica Schröder


Alle Unterschiede
Unserer Kulturen,
Die uns trennten
Habe ich überbrückt,
Um mehr Verständnis
Zwischen den Menschen
Füreinander hervorzurufen.

...mehr

 

Neues Autorinnenportät:

Dragica Schröder

 


LOS PAPERBOYS. Cullithump

Lateinamerikanisch-irische Musik aus Kanada


CD-Rezension von Michael A. Schmiedel


Los Paperboys
Callithump
AVIVA Records, Stompy Songs 2009, (www.paperboys.com)
12 Tracks, 52:38 mit Fotos, englischen Infos, englischen Texten und einem spanischen Text


Die Zeiten, da die Paperboys noch der Tätigkeit nachgingen, nach der sie sich benannt haben, nämlich in ihrer Heimatstadt Vancouver, British Columbia, Zeitungen (papers) auszutragen, sind schon sehr lange her. Seit dem feilen sie immer mehr an ihrem musikalischen Können und Stil, entwickeln beides weiter, und werden immer mehr zu einer unverwechselbaren Band, so wie sie lateinamerikanische, nordamerikanische und irische Wurzeln sowohl ihrer Musik als auch ihrer persönlichen ethnischen Identität miteinander zu einer Einheit verbinden, die Ihresgleichen vergeblich sucht.  ...mehr

 


Slumtourist

Eingang zum Dharavi-Slum in Mumbai (Foto © Jacques Colman).

Eindrücke vom Dharavi-Slum in Mumbai

Von Nora Marie Zaremba

„Faster, Faster!“, schallt es in der engen dunklen Gasse. Vor und hinter dem Besucher laufen kleine Jungen, die mit ihren Rufen zu schnelleren Schritten antreiben. Bloß nicht verweilen. In einer zusammengekrümmten Haltung weiter gehen, um nicht die von oben herabhängenden Stromkabel zu berühren. Klaustrophobie ist fehl am Platz. Die Augen nicht von den Füßen abwenden. Fast hätte der Besucher den dicken grauen Schaum mit festem Boden verwechselt. Aber tatsächlich bildet der Schaum die Oberfläche des offenen Abwasserkanals, der sich durch die Gasse zieht. In der Enge springen die kleinen Jungen über alle Hindernisse. Der Besucher aber, verschwitzt, überfordert und tapsend, ist ein Fremdkörper in dieser Welt. ...mehr

 


Alle reden vom Klima,

Meeresspiegel, wie beruhigend, wie gefährlich... (Foto © Pixelio/fritzdeluxe)

wir auch!

 

Kommentar von Michael A. Schmiedel.

 

Nein, wir müssen nicht über das Klima reden, nur weil das gerade aktuell ist und weil sich in Kopenhagen der Reife- oder Unreifegrad menschlicher Politik erweisen wird. Wir müssen über das Klima reden weil …

Stellen Sie sich vor, Sie wohnen an einer Meeresküse, so wenige Meter über Normalnull, und die anzahl der Meter und Zentimeter verringert sich von Jahr zu Jahr.

Oder stellen Sie sich vor, ...mehr

 


THE IRISH FOLK FESTIVAL. Between now and then

Die CD zur 2009er The Irish Folk Festival Tour

 

CD-Rezension von Michael A. Schmiedel

 

The Irish Folk Festival.
Between now and then
Magnetic Music 2009, (www.magnetic-music.com)
16 Tracks, 67:27 mit Fotos und englischen Infos

 

Ich tue einfach mal so, als sei es tatsächlich die CD zur Tournee und rezensiere sie nach dem Konzert selber, obgleich ich sie schon vorher zugeschickt bekam. Ganz früher, also in den 1970ern, war es mal so, dass die CDs beziehungsweise LPs während der Festivaltour aufgenommen und erst hinterher verkauft wurden. Dann hatte man als Hörer einen Eindruck vom Lifekonzert mit allen Vor- und Nachteilen von Stimmung und Aufnahmequalität. In den 1990ern ging man dazu über, die CDs mit Studioaufnahmen der Musiker(innen) zu bestücken und sie schon beim Festival oder gar schon vorher zu verkaufen, gewissermaßen als Appetizer auf das Festival. Manchmal erhielt der/die Hörer(in) dadurch aber Aufnahmen, die er/sie schon längst auf anderen Platten hatte. Das hagelte Beschwerden, so dass man nun auf dem Cover die Versicherung lesen kann: „All tracks are previously unreleased in Europe!“ Nun denn! ...mehr

 


Internationaler Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen

Kommentar von Julia Vranseva.


Der 25. November wurde zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen ernannt. Bereits zum neunten Mal fordert die Organisation ,,Terre des Femmes" vor mehr als 5000 Menschen in mehr als 850 Städten und Gemeinschaften durch Aktionen an diesem Tag ein freies Leben ohne Gewalt. Das Ministerium für Frauen, Familie, Generationen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen nahm auch an diesen Aktionen teil. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland KfD fordert die Mitglieder auf, gegen Gewalt gegen Frauen zu kämpfen.  ...mehr

 


The Irish Folk Festival 2009 – Between now and then Tour am 20.10.2009 in der Philharmonie in Köln

Jennifer Roland Band (Foto © Schmiedel).

2 ¾ hours of living Irish & Canadian Music

 

Konzertrezension von Michael A. Schmiedel

 

Meine Güte, ich war doch tatsächlich seit 2005 auf keinem Irish Folk Festival, also auf keinem The Irish Folk Festival, abgekürzt TIFF, mehr, denn sie waren mir immer zu weit weg. Wenn man bedenkt, dass ich vorher seit 1990 mit Ausnahme 2000 jedes TIFF besucht habe, ist das eine große Lücke, die nun endlich ihr Ende fand. Veranstalter Petr Pandula hatte mir vor einem Jahr schon mitgeteilt, es werde dieses Jahr in meiner Nähe gastieren, und das tat es dann in der ehrwürdigen Kölner Philharmonie. Diese war aber schätzungsweise nur zu 2/5 voll, ich hörte was von 800 Zuhörer(inne)n, und es passen so an die 2000 hinein. Hoffentlich führt das nicht dazu, dass das TIFF im nächsten Jahr nicht mehr dort gespielt wird!

In diesem Jahr aber war in Köln der Tourneestart, das erste von 23 Konzerten in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden bis zum Abschluss am 15.11. in Bremerhaven. Tommy O’Sullivan machte den Anfang des Anfangs, ein schlanker, recht junger Mann mit Gitarre und einer deutlichen, durchdringenden Stimme.  ...mehr

 


(Aus)geschlossene Gesellschaft

Jugendsozialarbeit in den Pariser Banlieue


Von Nora Marie Zaremba


Brennende Autos und randalierende Jugendliche: Wer den Begriff Banlieue hört, hat die Bilder von 2005 im Kopf. Es sollte aber mehr sein. Die Bürgermeister der Banlieues und Sozialeinrichtungen kämpfen vier Jahre nach den Aufständen für die Jugendlichen. Doch ihre Bemühungen stoßen an Grenzen. 

Die weiße Wand hängt voller bunter Papierplakate. Auf ihnen, handgeschrieben, große Überschriften: „Profil de Claire“ oder „Profil de Mohammed“. Darunter: „Attitudes“ oder „Sécteurs“. Welche Eigenschaften zeichnen Claire aus? Und für welche Berufsbereiche könnte sich Mohammed begeistern?  ...mehr

 


2-jährige Verlängerung des Bleiberechts ist viel zu wenig

Kommentar von Henrich Fenner


Die Politik schiebt die Probleme vor sich her, aber löst sie nicht. Und das auf dem Rücken Tausender Menschen, die sich nicht wehren können. Die 2-jährige Verlängerung des Bleiberechts ist viel zu wenig, sagen Experten, denen täglich Betroffene in Beratungsgesprächen gegenüber sitzen.  ...mehr

 


Norma Escobedo de Driever

(Foto © de Driever)

Wir freuen uns, euch die peruanische Dichterin, Soziologin und Doktorin für Lateinamerikanische Studien Norma Escobedo de Driever zu präsentieren.

Das Interview führte Gabriela Vilchez auf Spanisch und übersetzte es zusammen mit Raimund Weber ins Deutsche.


Vielleicht ist das eine häufige Frage für Sie, aber  könnten Sie uns bitte ein bisschen erzählen, wie und wann Sie das Interesse an der Poesie und am Schreiben entwickelt haben?

Seit meiner Kindheit habe ich Interesse an der Poesie, als Grundschülerin oder als junges Mädchen in der Schule. Mir gefiel es, Gedichte bei Auftritten in der Schule  aufzusagen, an lokalen und regionalen Poesie-Wettbewerben mit Gedichten von peruanischen und lateinamerikanischen Dichtern und Dichterinnen teilzunehmen. Dafür musste ich die Gedichte auswendig lernen, besonders schön fand ich die Gedichte von Dichterinnen wie Gabriela Mistral aus Chile, Juana de Ibarbourou aus Uruguay, Alfonsina Storni aus Argentinien und Magda Portal und Blanca Varela aus Peru. Diese lyrische Motivation hat sich im Laufe der Zeit dank der Förderung der damaligen Lehrerinnen, die die peruanische und hispanoamerikanische Poesie und Kultur verbreiten wollten, entwickelt. Fast parallel hat das Schreiben bei mir begonnen, aber langsam, wie ein Spielen und Konstruieren mit Wörtern, woraus Verse mit Kindergesichtern wurden, die danach mit jugendlicher Unruhe aufwuchsen. Es gab Zeiten in denen ich nicht mehr geschrieben habe, und solche, in denen ich wieder anfing; besonders als ich Studentin war, versuchte ich andere Interessen in Zusammenhang mit der Soziologie zu entwickeln, aber die Vorlesung hat mich während der Nächte immer begleitet und sie war meine Gefährtin auf  dem Weg des Lebens.

Sie sind auch bekannt für Ihre Vorlesungen und lyrischen Performances. Wie, wo und mit welchen KünstlerInnen machen Sie Ihre Auftritte?  ...mehr

 


COOLMASALA - coolMasala

Nordisch-keltischer Jazz-Folk mit indischen Einflüssen

 

CD-Rezension von Michael A. Schmiedel

 

coolMasala
coolMasala
Eigenverlag 2009 (www.coolmasala.de)
12 Tracks, 50:32 mit Fotos deutschen und englischen Infos


 

Beim Namen coolMasala dachte ich zuerst an einen kühlen Südwein, aber der heißt Marsala, und fand dann heraus, dass Masala eine indische Currygewürzmischung ist, so dass der Name vielleicht das Spannungsverhältnis zwischen dem scharfen Gewürz des heißen Indien und dem kühlen Norden, aus dem die meisten Melodien der CD stammen, symbolisiert. Das Titelbild erinnert an das Ungeheuer von LochNess, aber Schottland ist nur eines der musikalischen Themen der CD.

CoolMasala sind in Berlin zu Hause, und welchen Ethnien die Musiker angehören, ob sie alle Deutsche sind, was ich vermute, oder ob Sängerin Miriam Carl vielleicht skandinavische Wurzeln hat, was man bei ihrer Versiertheit beim Singen schwedischer und norwegischer Lieder vermuten kann, lässt sich nicht mit letzter Sicherheit sagen.

Das erste Lied „Brun“ ist ein schwedisches Volkslied über einen Jungfrauendieb, ...mehr

 


Milan der Lokomotivführer

(Foto © Pixelio/Schnorbsi)

Ein Kommentar zum Bleiberecht von Emil Cipar

 

Der Bundestag hat vorige Woche über die Grundrechte von über 200000 Menschen entschieden. Es wäre zu begrüssen, wenn es nicht so häuchlerisch wäre.

Zuerst wollte ich wissen, was das Wortungentüm bedeutet. Es will mir nicht in den Kopf, dass so ein Wort im 21. Jahrhundert sein Existenzrecht haben kann ...sein Bleiberecht, sozusagen. Du darfst hier bleiben ...du darfst leben.

Ich habe mit grossem Interesse die Bundestagsdebatte verfolgt. Sonnst interessiere ich mich nicht so sehr dafür, aber diesmal habe ich es machen müssen.

Im Sommer dieses Jahres, habe ich Milan kennengelernt. Milan ist ein zwölfjähriger Junge aus ...da fingen schon die Probleme an.

Milan lebt im Remscheid. Dass ist auch nicht korrekt, weil Milans Dasein in Remscheid kann ich nicht als Leben bezeichnen. Er weilt da ...träumt seinen Traum.  ...mehr

 




Kroaten in Deutschland, Teil 3

Stjepan Mesić und Emil Cipar (Foto © Cipar).

Von Emil Cipar

Bleiben oder nicht bleiben?

 

 

Hallo ihr Lieben

Kroaten sind wirklich ein sonderbares Volk.  Jetzt stellt sich berechtigte Frage ...: Wieso?

Langsam und keine Eile. Ich erkläre alles ...nema problema.

Es ist selbstverständlich für einen Staatsbürger, dass er einen Präsidenten oder einen Kaiser, König, oder eine Königin hat. Fuer Kroaten gilt dieses Selbstverständnis auch.  Aber das Staatsoberhaupt ist nicht für alle Kroaten die gleiche Person. Für manche ist es Horst Köhler, für manche Stjepan Mesić. Es gibt viele die Haris Silajdžić  ihren Präsidenten nennen. Manche Kroaten haben zwei ...und wiederum manche ...drei davon. Wichtig ist es zu sagen, dass es auch welche gibt die gar keinem haben. ...mehr

 


DEITSCH. Heimat

CD-Rezension von Michael A. Schmiedel

 

Deitsch 
Heimat
artes records 2009 (info@artes-konzertbuero.de. www.deitsch.de)
13 Tracks, 53:40 mit deutschen Infos

 

Deutschlands beste Volksliedsängerin mit rockigen Reflexionen über die Heimat

 

Ich bin ja ein großer Fan von Deitsch, sowohl von den beiden Konzerten, die ich hörte, als auch von den beiden bisherigen CDs, von dieser ihrer neuen Scheibe mit dem schönen Namen bin ich aber nicht ganz so begeistert. 

[...]

Und gerade bevor ich diese Rezension onlinefertig machen wollte, las ich den neusten Artes Records Newsletter, der die Nachricht enthält, dass die CD Heimatden Preis der Deutschen Schallplattenkritik erhalten hat: Deutsche Schallplattenkritik Bestenliste 4-2009: Rubrik Chansons, und Lieder, Folk und Folklore. Herzlichen Glückwunsch!

 ...mehr

 


Der Vertrag zur Integrationsehe

Von Bahar Akçayer Schütte

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Maria Böhmer (CDU) plant noch in dieser Wahlperiode die Ausarbeitung eines sogenannten „Integrationsvertrages“ für neue Zuwanderer. Die Inhalte dieses Vertrages sind noch nicht vollständig erarbeitet. Sicher ist nur, dass die Zuwanderer „modernerweise“ einen Vertrag unterschreiben sollen, welcher ihre Integration in die deutsche Gesellschaft verbindlich gewährleisten soll?!  ...mehr 


  
 

Reaktionen auf die Anti-Minarett-Initiative in der Schweiz

Auf der Seite von INFOREL sind einige Reaktionen auf die Annahme der Anti-Minarett-Initiative verlinkt.

Wer sie lesen möchte klicke bitte hier.

(7.12.2009; Link aktualisiert am 8.12.2009)

 


Internett Plattform für interreligiöse Partnerschaften und Ehen

Info von Hanna A. Bludau:

Immer mehr Menschen gehen Partnerschaften oder Ehen mit Menschen ein, die
eine andere Religion haben. Dies birgt sowohl Chancen als auch Probleme in
sich.

Bisher fehlte jedoch eine Plattform, auf der betroffene Paare (und deren
Familienangehörige oder Freunde) ihre Erfahrungen austauschen, aber auch
Fragen stellen und beraten können.  ...mehr

 

 


Erstes deutschprachiges Schulbuch für Islamunterricht

Das erste für den Islamunterricht an Grundschulen genehmigte
deutschsprachige Schulbuch liegt nunmehr vor. ...mehr

 


Angst voreinander

Bau der Minarette in Europa -  Volksabstimmung in der Schweiz

Kommentar von Hıdır Çelik

Am letzten Sonntag (29.11.09) folgten 57 % der Wähler, die zur Wahl gegangen sind, dem Aufruf  der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) und der christlich-rechtsnationalen Eidgenössischen Demokratischen Union (EDU) und stimmten gegen den Bau von Minaretten in der Schweiz.

Wenn auch ein überwiegender Teil der Wähler zu Hause gebelieben ist, ist die Volksentscheidung trotzdem ein deutliches Zeichen der Intoleranz gegenüber Muslimen, sowie gegen die Religions- und Glaubenfreiheit in der Schweiz. ...mehr

 


Ein Abend über (kulinarische) Vorurteile

Bericht von Larysa Vorobyova

Am 29. September im Rahmen der Interkulturellen Woche in Bonn im Haus Mondial (Caritas) fand der "interkulturelle Suppenabend" statt. Diese Veranstaltung unter dem Titel "Kostproben. Was wir alles in einen Topf werfen" hat die Stabstelle Integration der Stadt Bonn (Haus Mondial) im Rahmen der "Interkulturellen Woche 2009"  organisiert.

Ziel der Veranstaltung war, die Menschen von verschiedenen Kulturen mit einander ins Gespräch zu bringen. Im Cafe im Haus Mondial haben sich viele Bonner, die zu verschiedenen Kulturen gehören, versammelt.

Auf der Bühne haben sieben Vertreter unterschiedlichster Kulturen, die  in Deutschland beziehungsweise in Bonn leben, erzählt, welche Rolle Suppen und Eintöpfe in ihren Kulturen spielen. ...mehr

 


20 Jahre Mauerfall und die Anti-Minarett-Initiative

Demokratie auf dem Prüfstand

Kommentar von Michael A. Schmiedel

Die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Jubiläum des Falls der Berliner Mauer in Deutschland und die Volksabstimmung zur Anti-Minarett-Initiative in der Schweiz haben auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun, außer dass sie beide im Herbst 2009 stattfanden. Mir aber drängt sich eine Perspektive auf, aus der diese beiden Ereignisse sehr viel miteinander zu tun haben. ...mehr

 


Faneika – Du Schöne

Rainer Maria Gassen (Foto © Hıdır Çelik)

KulturCafé mit Rainer Maria Gassen am 29.11.2009

 

Rainer Maria Gassen stellte am 29.11.2009 sein erstes Buch Faneika – Du Schöne im Rahmen des KulturCafés dem Publikum vor. Gassen begeisterte ...mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Annahme der Anti-Minarett-Initiative in der Schweiz

(Foto @ pixelio/Rainer Sturm)

Aus dem INFOREL-Newsletter aus Basel:

Was niemand erwartet hatte, ist eingetreten: Die «Initiative gegen den Bau von Minaretten» ist mit hohem Ja-Stimmenanteil angenommen worden. Dass es dabei weniger um bauliche Fragen, als vielmehr um eine Anti-Islam-Initiative, ist klar zum Vorschein gekommen.  ...mehr

 

 

 

 

 

 




Pure Irish Drops am 11.10.2009 beim Folk im Feuerschlösschen im Weinhaus Steinbach in Bad Honnef

Michael "Blacky" O'Connel, Dave Harper, Conor Keane. (Foto © Schmiedel)

Konzertbericht von Michael A. Schmiedel

 

 

Die Pure Irish Drops gastierten in diesem Jahr ausnahmsweise nicht in der Brotfabrik in Bonn-Beuel, sondern im Rahmen vom Folk im Feuerschlösschen im Weinhaus Steinbach in Bad Honnef. Die Atmosphäre dort war anders: Keine Bühne in einem klassischen Theatersaal, sondern ein großer Gast- und Schankraum mit kleiner Eckbühne, keine auf Akustik und Optik zugeschnittene Innenarchitektur, sondern diesbezüglich erschwerte Bedingungen. Aber wie sagte mir einer der Musiker: Wir sind es gewohnt in lauten Pubs zu spielen.

Florian Fürst hatte also wieder drei Musiker auf Tournee geschickt, die traditionelle irische Musik deutschen Ohren zu Gehör bringen sollten: Conor Keane (Diatonisches Akkordeon), Dave Harper (Querflöte, Tin Whistle, Banjo, Gitarre und Gesang) und Michael „Blackie“ O’Connell (Uilleann Pipes), alle drei aus dem südwestirischen County Clare, wenn auch Dave im südostirischen County Wexford geboren wurde. Wie bei den Pure Irish Drops üblich, gab es ...mehr

 


Die Hauptgewinner des Literaturwettbewerbs „Stimme werden – Gesicht zeigen“ auf der 7. Bonner Buchmesse Migration

162 Autorinnen und Autoren nahmen am diesjährigen Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration teil und sandten uns 540 Werke ein. 73 Texte wurden in den drei Bänden „Ausgewählte Gedichte“, „Ausgewählte Erzählungen“ und „Ausgewählte Kinder- und Jugendgeschichten“ veröffentlicht. Die Auswahl erfolgte durch eine unabhängige Jury anhand anonymisierter Texte.

In jeder der drei Rubriken wurden drei Hautgewinner oder -gewinnerinnen ermittelt:

Rubrik Gedichte:

Platz 1: Ursula Lüthe: Annäherung
Platz 2: Tamara Labas-Primorac: (o.T.)
Platz 3:  Anita Gröger: brücken

Rubrik Erzählungen:

Platz 1: Jasmin Hoffmann: Hansi möchte es richtig machen
Platz:2: Bärbel Rädisch: Wenn es Morgen wird in Boipatang
Platz 3: Ursula Wiegele: Verschüttete Milch

Rubrik Kinder- und Jugendgeschichten:

Platz 1: Mirijam Günter: Das Leben ist härter
Platz 2: Ulla Neumann: You are welcome
Platz 3: Andreas Neuner: Brasilien

Alle drei Bände, und auch noch die der Vorjahre, sind beim Free Pen Verlag erschienen und können für je 8,90 Euro erworben werden.

(26.11.2009)

 


Interreligiöser Gesprächskreis Bonn am 2.10.2009

(Foto © Schmiedel)

Bericht von Michael A. Schmiedel

 

Beim Interreligiösen Gesprächskreis von Religions for Peace Köln/Bonn, der im Oktober im Rahmen der Interkulturellen Woche in Bonn stattfand, waren wir an diesem Abend zu fünft. Unsere religiösen Identitäten waren quäkerisch, christlich, baha’i, muslimisch und christlich-buddhistisch-humanistisch, nur um es mal grob einzuordnen. Das Thema „Was ist Spiritualität?“ ging jeder auf seine bzw. jede auf ihre Weise an. Im Endeffekt waren wir alle gar nicht so weit auseinander. Spiritualität wurde definiert als eine Einstellung, die annimmt, dass es mehr gibt, als nur die Materie und dass es für uns Menschen mehr Lebensinhalt und Lebensziel gibt, als nur den biologischen Trieben zu folgen. Das letzte Ziel des Lebens sei ...mehr

 


Tausende strömten nach Bonn

Eröffnungsrede von Hıdır Çelik.
Eröffnungsrede von Bürgermeister Uwe Naß.
Eröffnungsrede von Superintendent Eckart Wüster.
Eröffnungstanz der B-Stars.
Am BIM- und Gemeinschaftsstand.
Szene vom Afrika-Tag.
Preisverleihung des Literaturwettbewerbs.
Abschlusskonzert mit decoburima. (Fotos © Rühmekorf/Schmiedel)

Die 7. Bonner Buchmesse Migration bot ein abwechlsungsreiches Programm

 

Vier Tage lang herrschte vom 19. bis zum 22. November im Haus der Geschichte in Bonn ein noch regeres Treiben als normalerweise, denn außer den Museumsbesuchern bewohnten nun auch noch Buchmessenbesuchern die ehrwürdigen Hallen. Lesungen, Bücherstände, Diskussionen, Worksshops, Konzerte, Ausstellungen reihten sich aneinander oder fanden gar gleichzeitig statt.

Ein ausführlicher Bericht wird folgen.

Rechts aber schon mal ein paar Fotos.

 

Und lesen Sie hier die Eroffnungsrede von Hıdır Çelik:

 

Liebe Gäste, Liebe Freunde,

Wir eröffnen heute zum siebten Mal die Bonner Buchmesse Migration, die über Bonn hinaus gewachsen ist und inzwischen zu einem Forum für interkulturelle Begegnung, Austausch und Dialog geworden ist.

Die siebte Bonner Buchmesse steht unter dem Motto: „Vielfalt ist Zukunft – Vielfalt erlesen und erleben – Misch mit!

Unter diesem Motto möchten wir als Evangelische Migrations- und Flüchtlingsarbeit im Evangelischen Kirchenkreis Bonn und als Bonner Institut für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen, gemeinsam mit den unterstützenden Initiativen die Vielfalt der Kulturen fördern und ein Miteinander in der Gesellschaft gestalten.

Mit dieser Messe mischen wir uns ein.

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Armin Laschet, Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, konnte zwar verkersbedingt nicht rechtzeitig zur Buchmesse kommen, hat uns aber auch seine Rede zur Verfügung gestellt:

 

"Vielfalt ist Zukunft – Misch mit" das sind nur fünf Worte. Aber sie schlagen die wichtige Verbindung zwischen Erkenntnis und Handeln.


Zwischen der Erkenntnis, dass unsere Gesellschaft durch Vielfalt der Herkunft geprägt ist und geprägt sein wird – und dem Appell, aus dieser Vielfalt durch eigenes Handeln auch einen Erfolg und einen Gewinn zu machen.

Die Erkenntnis, dass wir tatsächlich von Vielfalt geprägt sind, ist jahrelang geleugnet oder in ihren Konsequenzen unterschätzt worden.

In Nordrhein-Westfalen haben fast 40 Prozent der Kinder bis sechs Jahren eine Zuwanderungsgeschichte.

Damit ist eben auch klar: Vielfalt ist nicht nur Gegenwart. Vielfalt wird auch unsere Zukunft prägen.

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Diese und andere Eröffnungsreden, sowie einige musikalische und theatralische Programmpunkte waren aber nur der Auftakt zu vier spannenden Tagen, über die in Kürze hier berichtet werden wird.

  

(23./25.11.2009)

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hıdır Çelik: Der Fluss meiner Träume

Hıdır Eren Çelik: Der Fluss meiner Träume – Lebensreise eines Wanderers, Bonn 2008

Buchrezension von Heinz Naylor

 

Çelik ist kein Träumer im landläufigen Sinne. Ja, er hat Träume: Schöne, denkt er an seine unvergessliche Heimat im Dersim im anatolischen Hochland am heiligen Fluss Munzur und an seine Geburtsstadt Tunceli an dessen Ufern; aber auch schreckliche, denkt er an die jahrhundertlange osmanische und türkische Unterdrückung und Zerstörung seiner anatolischen Heimat, oder an die 11 Jahre Militärgefängnis und Folter seines Bruders. Es sind sehr schöne  und auch lustige Geschichten, die er über die Menschen, Berge und Flüsse seiner Heimat erzählt. Çelik ist ein Poet: ...mehr

 

 


„Mischt mit“

Wolfgang Wallrich vor dem Kirchenpavillon in Bonn. (Foto © Schmiedel)

27.  September 2009 – Kreuzkirche Bonn

Gottesdienst zur Interkulturellen Woche

Predigt von Pfr. Wolfgang Wallrich
(Evang. Migrations-und Flüchtlingsarbeit, Integrationsagentur im Kirchenkreis Bonn)

 

Aus dem Matthäusevangelium 10, 5ff
„Diese zwölf sandte Jesus aus, gebot ihnen und sprach:
Geht nicht den weg zu den heiden und zieht in keine Stadt der Samariter,
sondern geht hin zu den verlorenen Schafen Israels.
Geht aber und predigt und sprecht:
Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.
Macht Kranke gesund,
weckt Tote auf,
macht Aussätzige rein,
treibt böse Geister aus“


Liebe Gemeinde,

heute ist Wahltag.
Ich wähle die Partei,
die das Bleiberecht für langjährig geduldete AusländerInnen endlich großzügig weiterentwickelt.
Ich wähle die Partei, die Kettenduldungen endlich beendet -
die betroffenen Menschen eine Aufenthaltsperspektive gibt –
die den Weg für zahlreiche Flüchtlinge nach Europa und Deutschland nicht versperrt.
Ich wähle die Partei,
die den Todesfahrten der Flüchtlinge über das Mittelmehr eine Ende setzen will-
die eine europäische Solidarität bei der Beseitigung der Fluchtursachen erreichen will-
die Unrechtstaaten nicht wirtschaftlich unterstützt und mit ihnen an der Armut verdient.  ...mehr

 


Ateş Mundtot: und das Problem ist gelöst!

Ein Bekannter schickte mir (MAS) neulich einen Link auf den Spiegel online-Artikel Nach Morddrohungen Islamkritikerin Ates flieht aus der Öffentlichkeit von Reinhard Mohr.


Ich fragte Saloua Mohammed, Gründerin der Lifemakers Germany nach Ihrer Meinung zu dem Thema, und sie verfasste folgenden Kommentar:
 

Wenn Ateş mundtot gemacht wird, haben wir keine Probleme mehr, oder zumindest eine "Emanze" weniger!

So denken anscheinend ein paar Menschen in unserer Bundesrepublik, die den Horizont, welch schönes Zitat, einer knienden Ameise zu haben scheinen. Warum möchte man(n) einer Frau den Mund verbieten, die nur das sagt, was sie verstanden hat und denkt? Warum möchte man Menschen ausschalten, die eine andere Meinung vertreten? Warum denkt man im Jahre 2009 immer noch, dass eher der Wilde Westen herrscht, als eine moderne Gesellschaft mit Gesetzen, Rechten und Verpflichtungen? ...mehr

 


Neue Redakteurin für unsere spanische Rubrik

Gabriela Vilchez

Neu in unserm Team und verantwortlich für die Redaktion der spanischen Rubrik ist Gabiela Vilchez aus Peru. ...mehr

 

 

 

 

 

 

 


MIKADO

MIKADO: Beratung und Hilfe für Jugendliche bei der Suche nach Schule, Ausbildungsplatz, Beruf in Bonn

Das ist ein neues Projekt in Bonn, von dem ich gestern in der Fersehsendung "sonntags - TV für's Leben" erfuhr. Ich habe in der Rubrik "Bildung - Erziehung - Arbeitswelt" bei "Projekte/Einrichtungen" darauf verlinkt.

 

(MAS; 9.11.2009)

 


Armin Laschet: Die Aufsteiger-Republik. Zuwanderung als Chance

Buchrezension von Hıdır Çelik

Zuwanderung aus dem Blickwinkel eines Politikers

Wer wir sind? 
Mit dieser Frage lädt uns der Autor ein, sich mit dem Thema Migration und Zuwanderung  auseinanderzusetzen. Schon die Frage allein macht neugierig, wie er selber durch die Lebensgeschichte  von Hatice Akyün, einer türkisch stämmigen Autorin und Journalistin, neugierig gemacht wurde. Er fordert mit der Frage „Wer sind wir?“ den Leser heraus, sich Gedanken zu machen, wer er ist, woher er kommt und wohin er gehen will.


>> Aufsteiger-Republik Deutschland<<  war und ist ohne Zuwanderung nicht möglich. Sie wird auch in Zukunft nicht möglich sein.
Es ist selten von den Politikern zu hören, die mutig zu ihrer Fehlern stehen, selbstkritisch sind und Visionen haben.


Der Autor, der hauptberuflich Politiker und Minister ist, hat Mut und eine Vision,...mehr

 


Margot Käßmann ist die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland

Die Gesprächspartner in der Pressekonferenz vom 28. Oktober: (v.l.n.r.) Reinhard Mawick, Pressesprecher der EKD, Katrin Göring-Eckardt, Präses der Synode, Margot Käßmann, neu gewählte Ratsvorsitzende, und Nikolaus Schneider, neu gewählter stellvertretender Ratsvorsitzender (Quelle und © EKD: www.ekd.de/synode2009_ulm/multimedia/fotos/67579.html)

Am 28.10.2009 wurde Bischöfin Margot Käßmann zur Nachfolgerin von Bischof Wolfgang Huber im Amt der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt. Mit ihr bekleidet erstmals eine Frau dieses höchste Amt der protestantischen Kirchen in Deutschland. ...mehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Kroaten in Deutschland, Teil 2

Von Emil Cipar

 

Hallo ihr Lieben!

Da bin ich wieder. Ich wollte noch einiges über Kroaten in Deutschland sagen.
Es gibt uns seit eh und je in Deuschland. Immer wenn es in unserer kleinen Heimat nichts zu futtern gab ...sind wir gen Norden gezogen. Und immer wieder zurückgekehrt. Man ging zu Fuß bevor es die Eisenbahn gab. So lange sind wir schon hier.

In unserer Sprache heißt Deutschland ...Njemačka ...und der Deutsche ist Nijemac. Die gleiche Bezeichnung wie für Stumme ...was nicht wundert, weil man anfangs angenommen hat, dass Deutsche nicht reden können. Sie haben nicht auf die Fragen geantwortet und nur mit der Schulter gezuckt. Und man hat sie deutlich gefragt. ...mehr

 


Rechte der Opfer weiblicher Genitalbeschneidung gestärkt

 

Zukünftig ist bei Genitalverstümmelung eine Strafverfolgung bis zum 28. Lebensjahr der Betroffenen möglich. ...mehr

 


Studie: Migrantinnen in den Medien

Frauen mit Zuwanderungsgeschichte sind entweder überhaupt nicht in den Medien vertreten oder sie erscheinen als Opfer häuslicher und religiös motivierter Gewalt.  ...mehr

 

 


UN-ENTWICKLUNGSBERICHT 2009: Zwei Gesichter der Migration: Frauen zwischen „Befreiung und Ausbeutung“

...mehr

 


JOSIP JURATOVIC WIEDER IM BUNDESTAG

JOSIP JURATOVIĆ (Foto © Breljak)

Teil 1 der Reihe: Deutsche Politiker(innen) mit Migrationshintergrund: Josip Juratović aus Kroatien

 

Mit diesem Beitrag wollen wir eine Reihe über Politiker(innen) mit Migrationshintergrund im Deutschen Bundestag, in den Landtagen oder auch auf anderen Ebenen vorstellen. Wenn Sie einen solchen Politiker oder eine solche Politikerin persönlich kennen oder selber ein solcher oder eine solche sind, schreiben Sie uns an, dann können Sie sich an der Reihe beteiligen.

 

Hier nun der erste Beitrag:

 

Von Sonja Breljak.

 

Der Heilbronner SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratović ist wieder, mit einem zweiten Mandat, in den Bundestag gewählt.
Josip Juratovic: “Die deutschen Sozialdemokraten haben eine historische Wahlniederlage erlitten. Nach 11 Jahren Regierungsverantwortung haben uns die Wählerinnen und Wähler in die Opposition verwiesen. Die SPD wird in der Opposition zu neuer Stärke finden und Glaubwürdigkeit zurückgewinnen. Ich danke allen Menschen in der Region, die mich gewählt haben. Es ist wichtig, dass die Region auch weiterhin eine sozialdemokratische Stimme im Bundestag hat.“
Josip Juratović  stammt aus Kroatien. ...mehr

 

 

 


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